Ferrero-Waldner zu Tumpel

Wien - (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner stellt zu
den von Arbeiterkammer-Präsident Tumpel heute geäußerten Befürchtung einer "Verdrängung" österreichischer Arbeitskräfte durch "billiger Arbeitskräfte" im Zuge des EU-Erweiterung fest, daß sie im Zuge der Erweiterungsverhandlungen selbstvertändlich auf Übergangsfristen für den österreichischen Arbeitsmarkt drängen wird.

Im übrigen waren bei der Erstellung der österreichischen Informations-Note an die EU-Kommission zum Thema "Freizügigkeit" von Anbeginn neben Wissenschaftlern vom WIFO, WIIW und ÖIR auch die Arbeiterkammer, das BMWA (sowohl Arbeits- als auch Wirtschaftsteil) und die WKÖ eingebunden.

Ziel dieser "Informations-Note" war es, so FERRERO-WALDNER, "in sachlicher Form ergänzende Informationen für die Diskussion im Rahmen der Arbeitsgruppe zum Kapitel "Freizügigkeit" einzubringen und auf die, sich aus der Geographie, der unterschiedlichen Lohn- und Einkommenssituation, des historischen und kulturellen Naheverhältnisses zu unseren Mittel- und Osteuropäischen Nachbarländern, ergebenden spezifischen österreichischen Situation aufmerksam zu machen. Das Verständnis für "Übergangsregelungen" ist nun sowohl in EU-Europa als auch bei den Kandidaten gegeben, so die Außenministerin.

Wir sind nun dabei sind, entsprechende Vorschläge auszuarbeiten. "Ich lade die Arbeiterkammer herzlich zur neuerlichen Mitarbeit ein, um ihre "Bedenken" auszuräumen.

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