ARBÖ: Spritpreise galoppieren davon, Diesel kostet bereits "astronomische" 12,35 Schilling

Fortsetzung einer straffen Spritpreisbeobachtung erforderlich

Wien (ARBÖ) - Das Auf und Ab im Spritpreiskarusell heizt die Negativstimmung unter den Kraftfahrern an und lässt die Kasse des Finanzministers durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen bei den Treibstoffen klingeln - immerhin zwei Milliarden Schilling heuer, kritisiert der ARBÖ und fordert sofortige Gegenmaßnahmen im Interesse der vier Millionen Kraftfahrer und Konsumenten.

Die neuerliche Erhöhung der Dieselpreise um 40 Groschen auf "astronomische" ATS 12,35 pro Liter und der Benzinpreise um durchschnittlich 20 Groschen je Liter, unterstreicht die Forderung nach einer straffen Beobachtung der Treibstoffpreise in
Österreich.

Mag. Kurt Sabatnig vom ARBÖ gibt die Stimmung unter den Autofahrern in Österreich wieder: "Das permanente Auf und Ab im Preiskarussell lässt die Emotionen der Autofahrer und Komsumenten höher steigen. Sie sind darüber empört und fordern Gegenmaßnahmen von der Bundesregierung. Immerhin beträgt der Anteil der Dieselfahrzeuge in Österreich rund 60 Prozent. Unsere Spritpreisbeobachter haben festgestellt, dass der Dieseltreibstoff punktuell an Zapfsäulen sogar innerhalb von nur zwei Tagen um 80 Groschen gestiegen ist. Zu Jahresbeginn betrug der häufigste Dieselpreis an Markentankstellen ATS 10,34 pro Liter."

Der ARBÖ ist der Meinung, dass es umgehend zu einem Benzinpreisgipfel mit dem Wirtschaftsminister, dem Fachverband der Erdölindustrie, den Sozialpartnern und beiden Kraftfahrerorganisationen geladen wird. Die Treibstoffpreise in Österreich müssen auch in Zukunft einer straffen Beobachtung unterzogen werden, um einerseits Aktivitäten wie sie in Frankreich stattfanden zu verhindern, und andererseits der steigenden Inflationsrate sowie der Pendlerproblematik entgegenwirken zu können.

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