Wiener Grüne wollen mehr Demokratie in den Schulen

Wien, (OTS) In der Schule sollte man vor allem demokratisches Verhalten und Zivilcourage lernen und den "aufrechten Gang" üben, forderte die Bildungssprecherin der Wiener Grünen GR Susanne Jerusalem am Freitag in einem Pressegespräch. Derzeit sei, so Jerusalem, aber das Gegenteil der Fall. Sie zitierte dabei aus Untersuchungen und Befragungen, wonach die Schule krank mache und
es um die demokratische Alltagskultur an den Schulen schlecht bestellt sei. So blieben beispielsweise Schulsprecher häufig ohne Unterstützung oder Eltern würden sich nicht trauen Lehrer zu kritisieren. Auch Schüler fühlen sich oft ungerecht oder schlecht behandelt.

Um ihre Forderungen zu realisieren, verlangte die Grüne Bildungssprecherin ein Qualitätspickerl für Schulen mit partnerschaftlichem Umgang, damit sich die Eltern entsprechend orientieren können. Weiters müsste es mehr Information der Eltern und der Schüler über ihre Mitspracherechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Schule geben. Auch die Schulaufsicht sollte die Aufgabe erhalten, Schulen in ihrem Bemühen, ein positives Schulklima herzustellen und einen partnerschaftlichen Umgang zu pflegen, zu unterstützen. (Schluss) js/bs

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Johannes Schlögl
Tel.: 4000/81 081
e-mail: slo@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK