Mikl-Leitner: Horror-Auskunftsgebühren zulasten der Schwächsten

Ab heute kostet eine Telefonauskunft bis zu 300 Schilling

St. Pölten (NÖI) "Mit dem heutigen Tag ist die Katze aus dem Sack:
Die Post hat die Tarife für die Auskunft um unglaubliche 1400% - von 1 Schilling auf 15 Schilling pro Minute - erhöht. Nachdem die Wartezeiten, bedingt durch das schlechte Service der Telecom-Austria bis zu 20 Minuten betragen, kostet die Auskunft über eine einzige Telefonnummer bis zu 300 Schilling", ist die Landesgeschäftsführerin der Volkspartei Niederösterreich, LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner entsetzt.****

Diese völlig überzogene Erhöhung der Auskunftstarife sei um so schlimmer, als sie insbesondere die Schwächsten unsere Gesellschaft treffen. Es ist nämlich erwiesen, dass vor allem ältere Menschen von der telefonischen Auskunft Gebrauch machen. (sie sehen schlecht und können daher das Telefonbuch schwer lesen). "Diese Erhöhung ist daher ein Anschlag auf die Ärmsten und Schwächsten. Es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen auf private Telefonanbieter zurückgreifen", so Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner fordert daher die Verantwortlichen aus den Reihen der Telecom auf, ihre Misswirtschaft zulasten der Schwächsten abzustellen und sich wieder auf eine akzeptable Preispolitik zu besinnen. Als ein weiteres inakzeptables und für den Kunden nachteiliges Beispiel der Abrechnungsmethoden bezeichnet die Parteimanagerin die Abrechnung der Telefonrechnung nach Impulsen und nicht nach Sekunden. Es ist dies eine langjährige Forderung der Volkspartei, die sofort umgesetzt werden sollte.

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