Minus 40 Prozent - Soll die AK zum Schweigen gebracht werden? - Podiumsdiskussion an der Uni Linz

Linz (AKO) Politiker der Regierungsparteien haben eine Kürzung der AK-Umlage um bis zu 40 Prozent angedroht. Das hätte dramatische Folgen für die Arbeit der AK. Zum Thema "Minus 40 Prozent - soll die AK zum Schweigen gebracht werden?" veranstalten AK, ÖGB und die Universität Linz am Mittwoch, 6. September um 19.30 an der Uni Linz eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion.

Am Podium diskutieren:

Dr. Josef Cap (SPÖ),
Dr. Günter Stummvoll (ÖVP),
Reinhard Gaugg (FPÖ),
Karl Öllinger (Grüne),
Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider (Uni Linz),
Univ.-Prof. Dr. Emmerich Talos (Uni Wien),
Mag. Werner Muhm (AK Wien).
Moderation: Dr. Peter Pelinka (News)

Die Podiumsdiskussion ist öffentlich und findet in den Repräsentationsräumen im Mensagebäude der Universität Linz statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir ersuchen um Ankündigung des Termins in Ihrem Veranstaltungskalender.

Zur Diskussion um die AK-Umlage

Die Arbeiterkammer wird ausschließlich von den Arbeitnehmern selbst über die Umlage finanziert. Sie erhält keinerlei staatliche Zuwendungen. Die AK-Umlage beträgt gesetzlich 0,5 Prozent der Bemessungsgrundlage für die Krankenversicherung. In Oberösterreich zahlt jedes Mitglied netto durchschnittlich 66 Schilling pro Monat oder 2,19 Schilling pro Tag. Für jeden Schilling, den AK-Mitglieder in ihre Kammer einzahlen, fließen drei Schillinge wieder an die Arbeitnehmer zurück.

Dennoch wollen Regierungsvertreter die AK durch eine Senkung der Umlage von 0,5 auf bis zu 0,3 Prozent aushungern und massiv schwächen. Das einzelne Mitglied würde sich dadurch kaum etwas sparen (max. 26 Schilling im Monat). Für die AK würde es aber einen Einnahmenausfall von 40 (!) Prozent bedeuten. Jede Kürzung könnte nur mit einem massiven Abbau von Leistungen für die Mitglieder - in der Rechtsberatung, im Konsumentenschutz, in der Informations- und Bildungsarbeit und in der politischen Vertretung - bewältigt werden.

Völlig absurd ist, wenn Finanzminister Grasser ankündigt, mit einer Kürzung der AK-Umlage eine Senkung der Lohnnebenkosten für die Unternehmer finanzieren zu wollen. Da die Arbeiterkammern keinen Groschen aus dem Budget erhalten, kann er dort auch kein Geld für Geschenke an die Unternehmer einsparen.

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