Nowohradsky: Hospizbetreuung als wichtige sozialpolitische Aufgabe

Das Land Niederösterreich erhebt in einer Studie den Bedarf

St. Pölten (NÖI) - "Eine humane Gesellschaft steht heute mehr denn je vor der Aufgabe, die Betreuung todkranker Menschen neu zu definieren. Die lange Zeit gepflegte Tabuisierung der Hospizbetreuung ist einer Neuorientierung im Rahmen der Gesundheits- und Sozialpolitik gewichen. Das Land Niederösterreich hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben und ist gerade dabei, die Anforderungen an eine zeitgemäße Sterbebegleitung zu erheben", berichtete LAbg. Herbert Nowohradsky. ****

In Niederösterreich gibt es rund 16.000 Todesfälle im Jahr, Experten zufolge nehmen zwei Prozent davon eine professionelle Sterbebegleitung in Anspruch. Anerkannte Organisationen, die in der Ausbildung die fachliche Qualifikation und die enorme psychische Belastung der Sterberbegleiter gleichermaßen berücksichtigen, können mit einer vermehrten Unterstützung durch das Landes rechnen.

"Die Betreuung der Sterbenden und ihrer Angehörigen soll in Krankenhäusern ebenso angeboten werden als auch in Pflegeheimen oder in den eigenen vier Wänden. Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankungen dürfen in ihrem Recht auf ein würdiges und schmerzfreies Leben nicht im Stich gelassen werden", so Nowohradsky.

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