Schulweg, Pausenbrot und Co.

Empfehlungen der Johanniter-Jugend zum Schulbeginn

Wien (OTS) - Kurz vor Schulbeginn werden die meisten Eltern der 95 000 Taferlklassler noch einige Vorbereitungen treffen. Um Ihren Sprösslingen den Start in den Schulalltag so leicht und sicher wie möglich zu gestalten, gilt es einiges zu beachten.

So sollte man bereits frühzeitig den Schulweg mit den Kinder abgehen. Die einzelnen Gefahren sollte man dabei immer altersentsprechend verständlich erklären. Laut ÖAMTC Expertin Marion Seidenberger ist es dabei besonders wichtig in einem weiteren Schritt die Rollen zu tauschen und das Kind die Führung übernehmen zu lassen. So werden Unklarheiten und Missverständnisse am besten aufgedeckt. Dabei sollte das richtige Verhalten gleich mit viel Lob belohnt werden. Die Expertin rät weiter: "Man muss den Kindern anstatt "links" und "rechts" besser erklären, dass sie nach beiden Seiten schauen sollen und ihnen als wichtigste Regel vor einer Straßenüberquerung "stehen - schauen - gehen" beibringen".

Doch auch die richtige Schultasche will erst gefunden werden.

Gerald G. Fross, von der Johanniter Jugend fasst die aktuellen Trends zusammen: "Schultaschen sollten vor allem leicht sein. Experten haben ein zehntel des Körpergewichts des Kindes als maximales Tragegewicht definiert. Wichtig ist auch, dass die Tragriemen breit, gepolstert und einfach zu verstellen sind, um sie dem Körper und der Bekleidung anpassen zu können. Außerdem sollte eine gute Schultasche unterteilbar sein, damit Hefte und Bücher nicht verknittern. Eine reflektierende Schultasche ist selbst bei Dunkelheit und schlechtem Wetter von weitem zu erkennen und erhöht daher die Sicherheit am Schulweg. Zudem sollte man nicht jedem Modetrend folgen sondern lieber ergonomische und rückenschonende Modelle verwenden.

Und natürlich gehört in die Schultasche nur das was man wirklich braucht. Eine aktuell Übersicht an Schultaschen bietet die August-Ausgabe der Fachzeitschrift "Konsument"."

Kinder brauchen Energie. "Wissenschaftler empfehlen mit Frühstück und Pausenbrot insgesamt 35% des Gesamtenergiebedarfs zu decken." weiß die Ernährungsspezialistin und Diabetesberaterin der Johanniter DGKS Anneliese Gottwald. "Das zweite Frühstück und der Nachmittagssnack bringen einen wichtigen Energieschub. Durch die gleichmäßigere Mahlzeitenverteilung bleibt auch die Leistungskurve konstant auf einem höheren Niveau." Doch nicht alles was Kindern schmeckt, eignet sich als Pausensnack. Ein vollwertiges Pausenbrot sollte aus Vollkornbrot, Roggen- oder Weizenvollkorngebäck mit Käse oder Topfen und frischen Gemüse wie Karotten, Paprika, frischen Gurken oder Tomaten bestehen. Zu trinken empfehlen sich frische Obstsäfte, Kräuter- oder Früchtetees, Mineralwasser, Milch sowie Buttermilch und nur leicht gesüßter Kakao. Des weiteren eignet sich auch frisches Obst und Müsli als kleine Zwischenmahlzeit. Doch auch auf die Abwechslung sollte man achten. Kinder verlieren rasch das Interesse an den Pausensnacks, wenn es jeden Tag das gleiche gibt. Damit die Umwelt nicht zu kurz kommt, sollte man Pausenbrote und Snacks in wiederverwendbare Aufbewahrungsbehälter packen. Beim Kauf ist zu beachten, dass die Behälter lebensmittelecht, bruch- und auslaufsicher und für Kinder leicht zu öffnen sind.

Gerald G. Fross und sein Team von der Johanniter-Jugend stehen bis zum Schulbeginn allen Eltern unter der Hotlinenummer 319 76 13 täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr für Auskünfte und Anfragen zu Thema Schulweg, Pausenbrot und Co. zur Verfügung.

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