Liberalisierung: Markt soll Öffnungszeiten selbst regulieren können

Wiener LIF-Chefin Alexandra Bolena: "Österreichischer Regulierungswahn ist für eine mündige Gesellschaft vollkommen überflüssig!"

Wien (OTS) - "Mit den derzeitigen Öffnungszeiten kann man sich nicht zufrieden geben. Wenn die Gewerkschaften behaupten, dass die bestehenden Öffnungszeiten kaum genutzt werden, haben sie allerdings auch keinen Grund sich gegen eine völlige Freigabe zu wehren," kontert Alexandra Bolena auf die Reaktion der Gewerkschaften zu Bartensteins Vorstoß, er wolle so rasch wie möglich eine Ausweitung der Öffnungszeiten umsetzen. "Das Aufsperren zu verbieten kann doch keine Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sein," so die Liberale Landeschefin.

Eine Möglichkeit sieht Bolena in der "Multiplex-Regelung". Dort stehe es dem Geschäftsführer, dem Eigentümer und seinen nächsten Familienangehörigen frei ihr Geschäft zu jeder Tages- und Nachtzeit offen zu halten. Damit könne auch in Wien ein weiteres Geschäftesterben verhindert werden. "Den Familienbetrieben wird so ermöglicht ihre Öffnungszeiten selbst zu bestimmen und z.B. auch abseits der generellen Öffnungszeiten offen zu halten und so Nischen zu besetzen. Erst aufzusperren, wenn die anderen Zusperren, ist eine Möglichkeit, sich gegen die Konkurrenz abzugrenzen, die in Österreich viel zu wenig genutzt werden darf," so Bolena.

Ein Schritt dazu wäre, ganz Wien, oder in einer ersten Phase auch nur verschiedene Gebiete in Wien, zu Tourismuszonen zu erklären. "Touristen wollen "shoppen" und das auch am Wochenende. Es ist aus wirtschaftspolitischen Überlegungen heraus verrückt, per Gesetz zu verbieten, dass Menschen ihr Geld ausgeben können," so die Wiener LIF-Chefin abschließend.

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