Ablehnung und Unverständnis aufgrund der Vorschläge zu einem Bildungskonto

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich der Obmann der AktionsGemeinschaft, Stephan Leisner, über die Art, wie die Regierung im Moment Politik betreibt. Anlaß dazu gibt die neuerliche Forderung der Bildungssprecher von ÖVP und FPÖ, ein Bildungskonto einzuführen.

"Seit die Sommerpause angebrochen ist, werden nur noch halbfertige Ideen von Mitgliedern der Regierungsparteien den Medien zugeworfen, um dann innerhalb der nächsten Tage schon wieder von anderer Stelle dementiert zu werden. Die Problemstellungen im Bereich Bildung und Wissenschaft sind aber weitaus komplexer und wichtiger, als daß sie mit Schlagwörtern behandelt werden könnten", so Leisner. Die AktionsGemeinschaft würde sich eine tatsächliche Diskussion über Inhalte und Lösungen wünschen, anstatt nur nach Einsparungspotential zu suchen.

Abgesehen davon, daß Herr Amon und Herr Schweitzer bisher nicht wirklich erklären konnten, wie sie sich ein Bildungskonto genau vorstellen können, kommt ein derartiges Modell für die AktionsGemeinschaft in der momentanen Situation an den Universitäten nicht in Frage.

"Solange es Studienrichtungen gibt, die aufgrund bürokratischer Hürden niemals in Mindestzeit studierbar sind, kann man dafür nicht die Studierenden auch noch zahlen lassen! Das müßte eigentlich für jeden einsichtig sein!" ärgert sich Leisner über die Vorschläge der Bildungssprecher.

Die AktionsGemeinschaft hofft, daß in nächster Zeit wieder tiefgründiger diskutiert wird, und Vorschläge auch durchgedacht werden, denn gerade Themen wie die Autonomie und die soziale Absicherung der Studierenden sind keine Themen, die man zum Füllen des Sommerlochs nützen darf!

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