Papházy: Die Donau-Universität als Fass ohne Boden

Mehr Effizienz statt höheren Subventionsforderungen erwünscht

Wien, 2000-08-30 (fpd) - "Die Donau-Universität Krems will offensichtlich ein Fass ohne Boden bleiben", so die Reaktion von FPÖ-Abgeordneter Sylvia Papházy auf das heutige APA-Gespräch mit dem Präsidenten der Donau-Universität, Werner Fröhlich, anlässlich des fünfjährigen Bestehens dieser Institution. ****

Für Papházy ist es nicht vertretbar, aus Steuergeldern weitere Mittel in die Donau-Universität zu pumpen. "Bereits jetzt werden neben Landesförderungen jährlich 52 Millionen Schilling vom Bund zugeschossen. Dazu kommt eine einmalige Subvention in Höhe von 495 Millionen Schilling vom Land NÖ vor allem für den Ausbau der Infrastruktur. "Statt es sich zum Ziel zu setzen, neben Studiengebühren und Sponsorenleistungen weitere Zuschüsse seitens der öffentlichen Hand zu erhalten, sollte Fröhlich durch effizienzsteigernde Maßnahmen versuchen, den Bedarf an öffentlichen Geldern zu reduzieren".

Papházy lehnt die von Fröhlich vorgeschlagene "dynamische Finanzierung" kategorisch ab. "Es ist für mich persönlich undenkbar, dass der Bund zu jedem Schilling, den die Donau-Uni selber erwirtschaftet einen weiteren Schilling dazulegt."

Abschließend wünscht sich Papházy von der Donau-Universität neben einer Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz vor allem eine Steigerung des wissenschaftlichen Outputs.(Schluss)

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