Sichrovsky: Mortier reagiert mit Faschismus wegen Nicht-Einladung

Hetze und Polemik gegen den weltbekannten Salzburg-Gönner Donald Kahn und seine Gäste

Wien, 2000-08-30 (fpd) - Die Kritik des Festspielintendanten Gerhard Mortier an dem fröhlichen Abend am Montag, dem 28.August, organisiert und finanziert durch einen der wichtigsten Unterstützer der Salzburger Festspiele Donald Kahn, zeigt wieder einmal, daß die Kritiker der Österreichische Regierung nur mehr mit Schaum vor dem Mund reagieren, wenn ein wichtiger Kunstkenner Respekt gegenüber der Österreichischen Demokratie öffentlich äußert. Die Denunzierung und Kriminalisierung des Gastgebers und seiner Gäste durch Herrn Mortier in dieser peinlichen Art und Weise beweist, daß Künstler und Kunstbürokraten mit der politischen Sprache nichts anzufangen wissen. Vielleicht sollte sich Herr Mortier in Zukunft gegenüber der Politik auf dem gleichen Niveau äußern, wie er von Politikern erwartet, daß sie dies über Kunst tun", kritisierte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky. *****

"Dem großartigen Unterstützer Salzburgs, Donald Kahn, eine faschistoide Geisteshaltung vorzuwerfen ist entweder dumm oder bösartig, oder beides und zeigt, wie wenig so manche Kunstschaffenden und Kulturverwalter von der Geschichte und den Grauen einer Diktatur verstehen, oder verstehen wollen. Der Nationalsozialismus und der Massenmord durch die Nazis eignet sich sicher nicht um für die schlechte Laune des Herrn Mortier mißbraucht zu werden nur weil er zu diesem Fest nicht eingeladen war", betonte Peter Sichrovsky abschließend.

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