Schweitzer: Umweltsprecher der Oppositionspartien für gemeinsame Beschlußfassung in Sachen Temelin

Die Umweltsprecher der Oppositionsparteien hätten bereits zugesagt, sich in ihren Klubs dafür einzusetzen, daß am kommenden Dienstag eine gemeinsame Beschlußfassung in der Temelinfrage stattfinden könne, freute sich heute der freiheitliche Umweltsprecher Mag. Karl Schweitzer. Das gemeinsame Auftreten von Regierung und aller im Parlament vertretenen Parteien in dieser wichtigen Frage wäre ein eindeutiges Signal an die tschechische Regierung, daß man so mit Nachbarländern in Atomfragen nicht umgehen könne, betonte Schweitzer.

"Der gestrige Atomgipfel war ein wichtiger Teilerfolg und ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Ein Beweis dafür, daß diese Regierung die Sorgen und Ängste der österreichischen Bevölkerung wahrnimmt und umgehend entsprechende Taten setzt. Etwas, was die sozialistisch dominierte Regierung der letzten Jahre schlicht und einfach versäumt hat", betonte Schweitzer.
Es gebe, so der freiheitliche Umweltsprecher, keine bessere Möglichkeit, den Schrottreaktor zu verhindern, als den Abschluß des Energiekapitels so lange zu blockieren, bis alle heiklen Fragen des Sicherheitsstandards, des Wettbewerbsstandards und der UVP nicht restlos geklärt sind.

Wie bereits angekündigt, werden die Mitglieder des österreichischen Umweltausschusses am 12. und 13. September mit den zuständigen Ausschußmitgliedern der Tschechischen Republik zu einem Gespräch über das AKW Temelin in Wien zusammentreffen. Dabei werden die Freiheitlichen den Mitgliedern des tschechischen Umweltausschußes die Resultate des Atomgipfels und den Dringlichen Antrag, der nächsten Dienstag eingebracht wird, unterbreiten, schloß Schweitzer.

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