Staatsoperndirektor repliziert auf eine APA/OTS-Aussendung der stellvertretenden Vorsitzenden des Kulturausschusses, FPÖ-Abg. Sylvia Paphazy

Wien (OTS) - Wenn die FPÖ-Abgeordnete, Frau Sylvia Paphazy, stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, etwas nicht versteht, entspricht es nicht dem Inbegriff der demokratischen Meinungsvielfalt, dies auch allen anderen zu unterstellen.

Ich habe gesagt, und das zeigen auch diverse Pressekommentare, daß genauso selbstverständlich wie Kunst unterhalten kann und soll, reine Unterhaltung nicht Kunst ist. Die FPÖ-Abgeordnete darüber zu belehren, was Kunst ist, ist nicht meine Aufgabe. Ich meine, daß eine Stellvertreterin des Vorsitzenden eines Kulturausschusses schon selbst zu wissen hat, daß Kunst in erster Linie eine Aussage hat, polarisiert, zum Nachdenken anregt und die Werke im Sinne der Schöpfer darzustellen hat. Verdi hat seine Opern wahrlich nicht als Berieselungsmusik für ein schönes Ambiente und als Spektakel komponiert. Im übrigen verwahre ich mich gegen falsche und unterstellende Äußerungen zum Nachteil des Besuches der Wiener Staatsoper.

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