NEWS exklusiv: Die Justiz ermittelt gegen drei österreichische Rechtsextreme, die sich im Umfeld der umstrittenen deutschen NPD führend betätigt haben sollen.

- Rechtsextremismus-Experte des Innenministeriums sagt: "Die Skinhead-Szene ist uns völlig entglitten." Vorausmeldung zu NEWS 35/00 vom 31. August 2000

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe exklusiv berichtet, ermitteln die österreichischen Justizbehörden derzeit gegen drei Rechtsextreme. Die drei Männer, ein 76jähriger Steirer, ein Burgenländer sowie ein junger Salzburger sollen sich in den vergangenen Monaten führend für die umstrittene NPD Deutschland betätigt und damit auch gegen das NS-Verbotsgesetz verstoßen haben.

Gegen zwei der Verdächtigen laufen derzeit gerichtliche Vorerhebungen nach dem Verbotsgesetz, gegen den rechtsextremen Burgenländer wird im November bereits die Hauptverhandlung wegen des Verdachts der Wiederbetätigung eingeleitet. Allen drei Verdächtigen droht eine unbedingte Haftstrafe.

Der Experte für Rechtsextremismus im Innenministerium, Maximilian Schleifer, gibt in einem Gespräch mit NEWS zu: "Die Szene der Skinheads ist uns total entglitten. Wir haben sowohl ihre Anziehungskraft als auch ihre Gefährlichkeit unterschätzt." So greifen immer mehr der rund 1.500 "Glatzen" zu tätlicher Gewalt, die Gruppe "Blood & Honour" propagiert die Wiedererrichtung des NS-Staates. Das Innenministerium will nun mit einer Aufklärungskampagne gegensteuern.

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