Faymann: Wohnbauförderung sichert 8.000 Arbeitsplätze in Wien

SPERRFRIST 17 UHR! Tausende Jobs durch Kürzungspläne der Bundesregierung gefährdet

Wien (OTS) "8.000 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe werden durch die Wiener Wohnbauförderung alljährlich gesichert", stellte Wohnbaustadtrat Werner Faymann bei der Baustellenfeier mit den Bauarbeitern des GESIBA-Projekts Eichenstraße am Mittwoch nachmittag fest. "Die Bauwirtschaft ist ein Konjunkturmotor mit hohem Beschäftigungseffekt. Die vom Finanzminister vorgesehene Senkung des Bundesbeitrags für Wien von derzeit 6,5 auf 2,25 Milliarden Schilling würde nicht nur das Aus für den geförderten Neubau und die geförderte Stadtsanierung bedeuten, sondern hätte auch äußerst negative Folgen für den Arbeitsmarkt. Konkret würde der Plan des Finanzministers Tausende zusätzliche arbeitslose Bauarbeiter allein in Wien bedeuten. Eigentlich müsste eine gute wirtschaftliche Konjunkturphase, wie sie heute gegeben ist, von
der Bundesregierung unterstützt werden, um optimale Effekte für Wirtschaft und Beschäftigung zu erlangen. Schließlich bedeuten mehr Wirtschaftsaufträge und mehr Beschäftigung auch mehr Steuereinnahmen. Die von der Bundesregierung geplante drastische Senkung der Wohnbauförderung für die Länder hätte aber den gegenteiligen Effekt."

Derzeit werden in Wien jährlich etwa 7.000 geförderte Neuwohnungen errichtet und 8.000 Wohnungen gefördert saniert. Die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung sagen ein leichtes Ansteigen der Wiener Wohnbevölkerung um 60.000 bis 100.000 Personen in den nächsten 20 Jahren vorher. Außerdem gehen in Wien jährlich 3.000 Wohnungen durch Wohnungszusammenlegungen und Wohnungsabriss
verloren und der Trend zur abnehmenden Haushaltsgröße bei zunehmender Haushaltszahl ist ungebrochen. Das heißt, dass der geförderte Wohnungsneubau und die geförderte Wohnungssanierung weiterhin dringend notwendig sein werden.****

227 neue Wohnungen in der Eichenstraße

In der Eichenstraße wird derzeit mit Wohnbauförderungsmitteln der Stadt Wien eine Wohnhausanlage mit 227 Wohnungen gebaut. Auf
dem 5.700 Quadratmeter großen Areal entsteht eines der letzten Großprojekte im dicht verbauten Gebiet. Die Gesamtkosten liegen
bei 282 Millionen Schilling. Die Wohnbauförderung von 105
Millionen Schilling ermöglicht den künftigen Mietern ein kostengünstiges Wohnen. Die Miete inklusive Betriebskosten wird
bei 81 Schilling pro Quadratmeter liegen, der Eigenmittelanteil an Grund- und Baukosten bei 5.500 Schilling pro Quadratmeter. Die
Miete für einen der 227 Garagen-Stellplätze beträgt monatlich 950 Schilling.

Dieses Wohnprojekt zeichnet sich durch ein hohes Niveau an Gemeinschaftseinrichtungen aus. So kann man neben Sauna und Sonnenterrasse auch Abkühlung im Schwimmbad am Dach genießen.

Die Wohnhausanlage wird im Herbst 2001 fertig gestellt sein. Die Wohnungsgröße reicht von der 35 Quadratmeterwohnung bis zur 110 Quadratmeter großen Maisonette. Großer Wert wird bei diesem Projekt auf Lärmschutz und optimale Nutzung des Grünbereichs gelegt. Ein Laubengang, ein nach Süden geöffnetes Lärmschutzatrium und ein ruhiger Innenbereich mit großzügiger Bepflanzung dienen diesem Zweck.

Geförderter Neubau neben geförderter Sanierung

Unmittelbar neben dem geförderten Neubauprojekt Eichenstraße liegen die vor kurzem sanierten Gemeindebauten "Fuchsenfeldhof"
und "Edmund Reismann-Hof". Zwischen 1995 und 1998 wurden diese beiden in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts
errichteten Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien ebenfalls von der GESIBA sockelsaniert. Unter anderem wurde die Außenfassaden vollwärmesaniert, die Dachgeschosse wurden ausgebaut und die Dächer komplett saniert. Von den insgesamt 1.086 Wohnungen wurden 217 auf Kategorie A angehoben, es wurden 40 Aufzüge errichtet und mehr als 6.000 neue Alu-Holz-Fenster eingebaut.

Die Sanierung der beiden Gemeindebauten hat insgesamt 586 Millionen Schilling gekostet. 462 Millionen wurden aus der Wohnbauförderung zugeschossen. (Schluss) gmp
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