AK Wien Test: Essen in Wirtshäusern kaum teurer geworden

Wien (AK) - Wieviel mehr kostet ein Mittagessen in den Wirtshäusern? Dieser Frage gingen die AK-Konsumentenschützer nach, da auf Grund der Getränkesteuer-Ersatzregelung im Juni die Mehrwertsteuer für Speisen um vier Prozent erhöht wurde. Das erfreuliche Ergebnis in 42 Gasthäusern zeigt: Die Wirte haben nur teilweise die Preise für ihre Speisen verteuert. Eine Zusammenfassung der AK-Erhebung finden Sie im Internet unter www.akwien.at/Konsumenten. ****

Die Ersatzregelung für die Getränkesteuer brachte mit 1. Juni eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von Speisen von 10 auf 14 Prozent. Für Kaffee und Tee wird der Steuersatz erst mit Jänner nächsten Jahres um das Doppelte erhöht, und zwar von 10 auf 20 Prozent.

Die Wiener AK-Konsumentenschützer wollten prüfen, in welchem Ausmaß die Wirte die Mehrwertsteuer-Erhöhung auf gängige Speisen (Wiener Schnitzel, Schweinsbraten und großes Gulasch) an die Konsumenten weitergegeben haben. Die AK hat die Preise in 42 Wiener Gasthäusern erhoben.

Essen teilweise teurer
Die gute Nachricht für die Konsumenten: Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Speisen wurde nicht im vollen Ausmaß weitergegeben. Im Schnitt betrug die Verteuerung 0,77 Prozent.

Das Ergebnis: Insgesamt haben sechs Wirte die Preise erhöht, einer sogar gesenkt (Gasthof Zeiner im 21. Bezirk) und 31 Gasthäuser ihre Preise nicht verändert.

So sind der Schweinsbraten und das Wiener Schnitzel um bis zu 9 Schilling teurer geworden und das große Gulasch um bis zu 10 Schilling.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 501 65-2677
email: akpresse@akwien.or.at
http://www.akwien.at

AK Wien Presse Doris Strecker

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW