Drehstart für neue ORF-Co-Produktion

Wolfgang Murnberger inszeniert Familienmelodram "Wir bleiben zusammen"

Wien (OTS) - In und um Steyr in Oberösterreich entsteht seit Montag, dem 28. August 2000, ein neues ORF-Film-Projekt mit dem Titel "Wir bleiben zusammen". Inszeniert wird das Melodram über den Vormundschaftskampf einer 23jährigen Pianistin um ihre drei jüngeren Geschwister als berührende Liebesgeschichte. Regie führt der Wiener Neustädter Wolfgang Murnberger, der für Filme wie "Ich gelobe" und "Ach Baby, ein Baby" verantwortlich zeichnete. Die Geschichte von Henriette Piper wird als Co-Produktion von ORF, ZDF, Bavaria und Satel hergestellt, unterstützt vom Land Oberösterreich. In den Hauptrollen spielen Bernadette Heerwagen, zuletzt im ORF in der Anzengruber-Verfilmung "Der Schandfleck" zu sehen, weiters Bernhard Schir, Alexander Lutz, Sylvia Haider und die Kinder Jeremy Göppner, Sophie Pflügler und Theresa Murnberger. In weitere Rollen stehen unter anderem Henriette Thimig, Hannes Thanheiser, Wolfgang Hübsch, Alexander Strobele und Elisabeth Niederer vor der Kamera. Abgesehen von den zahlreichen Schauplätzen in Steyr und Umgebung wirkt auch die Bevölkerung der Region kräftig mit: Rund 250 Komparsen wurden für den Film rekrutiert.
Gedreht wird voraussichtlich bis 29. September 2000, die Ausstrahlung von "Wir bleiben zusammen" ist für das Jahr 2001 geplant.
Zum Inhalt von "Wir bleiben zusammen":
Im Hause Bergmann herrscht freudige Aufregung: Die älteste Tochter Tine (Bernadette Heerwagen), eine bekannte Pianistin, steht kurz vor der Heirat mit Richard Oberberg (Bernhard Schir), dem Manager des Quintetts, in dem Tine spielt. Auf der Fahrt zur Hochzeit geschieht jedoch etwas Furchtbares: Tines Eltern haben einen Autounfall und verunglücken dabei tödlich. Die schreckliche Nachricht erreicht Tine vor dem Traualter, die Hochzeit wird in letzter Minute abgesagt. Tine fühlt sich für ihre drei jüngere Geschwister - den 15jährigen Bruder Max (Jeremy Göppner), die neunjährige Schwester Cornelia, "Neli" genannt (Sophie Pflügler), und das eineinhalb Jahre alte Baby Franziska - verantwortlich. Von Richard kann sie keine Unterstützung erwarten, denn der ist nur an seiner Karriere interessiert, Kinder sind ihm dabei im Weg.
So muß Tine alleine das Vormundschaftsrecht beantragen. Die Sozialarbeiterin Veronika Freitag (Sylvia Haider) traut ihr die Doppelbelastung nicht zu, sie will die beiden größeren Kinder ins Heim stecken und für das Baby Franzi Adoptiveltern finden.
Tine beginnt, mit allen Mitteln gegen das Jugendamt und das Vormundschaftsgericht um das Sorgerecht für ihre drei Geschwister zu kämpfen. Der Jugendrichter Henning Bülow (Alexander Lutz) gibt ihr eine einzige Chance: Er überträgt ihr das Sorgerecht für drei Monate auf Probe - eine Zeit voller Turbulenzen, Probleme und Herausforderungen, an denen Tine zu scheitern droht. Plötzlich bekommt Tine Hilfe aus unerwarteter Richtung.

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