Politik/Waibel/Rücktritt

LR Waibel: Rücktritt aus persönlichen Gründen LH Sausgruber: "Eva Maria Waibel hat eine seriöse und gute Arbeit für Vorarlberg geleistet"

Bregenz (VLK) - Landesrätin Eva Maria Waibel hat heute,
Dienstag, im Pressefoyer ihren Rücktritt per 11. Oktober 2000 bekannt gegeben. Der Rücktritt geschehe aus persönlichen und beruflichen Gründen, betonte die Landesrätin. Für
Landeshauptmann Herbert Sausgruber hat Waibel "in ihren verantwortlichen Ressorts langfristig wichtige Akzente
gesetzt". Nachfolgerin der scheidenden Landesrätin wird voraussichtlich Landtagsabgeordnete Greti Schmid aus Göfis.
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Eva Maria Waibel wurde im Mai 1995 vom Vorarlberger
Landtag als Mitglied der Vorarlberger Landesregierung
gewählt. Dort betreut sie folgende Ressorts: Schule,
Wissenschaft und Weiterbildung, Jugend und Familie, Frauen,
sowie Entwicklungs- und Osthilfe. "Ich habe den Job als
Landesrätin vor fünf Jahren als reizvolle Herausforderung angenommen", betonte Waibel, "es war gleichzeitig aber immer
klar, dass ich diese politische Funktion nur auf Zeit ausüben werde". Waibel möchte in den Bereich ihrer ursprünglichen
Berufe - Lehrerin und Psychotherapeutin - zurückkehren.

Landesrätin Waibel kann auf eine positive Bilanz ihrer Regierungstätigkeit zurückblicken", stellte der
Landeshauptmann fest: "Zu den Meilensteinen ihrer Regierungstätigkeit zählen neben vielen anderen die
Entwicklung der Dornbirner Fachhochschule, pädagogische Schwerpunkte in den Schulen, sowie die Schaffung eines
Gesetzes zur Förderung der Chancengleichheit." Als
Nachfolgerin von Eva Maria Waibel wird Landeshauptmann
Sausgruber den ÖVP-Gremien die Landtagsabgeordnete Greti
Schmid vorschlagen.

Eva Maria Waibel wurde 1953 in Dornbirn geboren. Sie
besuchte die Volksschule und das Bundesgymnasium in ihrer Heimatstadt und absolvierte die Pädagogische Akademie in
Feldkirch. Danach arbeitete sie als Volks- und
Hauptschullehrerin und unterrichtete am Polytechnischen
Lehrgang. Von 1985 bis 1989 absolvierte sie ein
berufsbegleitendes Studium in Pädagogik und Psychologie an
der Universität Innsbruck, dem eine Psychotherapieausbildung
bei der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in
Wien folgte. 1993 wurde sie zum Dr. phil. promoviert.

Bereits seit dem Jahre 1985 engagierte sich Eva Maria
Waibel in der Lehrerfortbildung im Bereich der
Suchtprävention und Gesundheitsförderung. Maßgeblich
beteiligt war Waibel bei der Erstellung der "LernWeltLeben",
eines Organisationsentwicklungsprogrammes zur Unterstützung
von Kindergärten und Schulen bei der Umsetzung gesundheitsfördernder Inhalte. Weitere wichtige Impulse im
Rahmen der Lehrerfortbildung setzte sie als Leiterin der
"Werkstatt Gesundheitsförderung" im Pädagogischen Institut. Daneben führte sie als Psychotherapeutin eine eigene Praxis.

Eva Maria Waibel ist verheiratet und Mutter von zwei
Kindern.
(tm,nvl)

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