BOGATH : SCHLUSS MIT VERUNSICHERUNG JUNGER FRAUEN & FAMILIEN

ÖGB-NÖ-Frauen kritisieren Planlosigkeit im Familienförderungsbereich

Wien (ÖGB-NÖ). "Nicht nur im Bereich der Familienförderung, dort aber besonders augenscheinlich, herrscht in der schwarz-blauen Bundesregierung völlige Planlosigkeit, was zu einer zunehmenden Verunsicherung junger Frauen und Familien führt und eine vernünftige Familien- und Karriereplanung nahezu unmöglich macht", kritisierte Dienstag die Vorsitzende der niederösterreichischen ÖGB-Frauen, KR Christa Bogath. "Im Interesse der jungen Frauen und Familien muss es zu einer raschen Einigung kommen, die nur aus einer sozialen Staffelung des Karenzgeldes bestehen kann, weil jede andere Lösung gegenüber den einkommensschwächeren Frauen und Familien ungerecht wäre", stellte Bogath klar.++++

Die Staffelung des Karenzgeldes mit der Begründung abzulehnen, dass der Bundesregierung jedes Kind gleich viel wert wäre, ist Unfug und ein Widerspruch in sich : Sollte der Bundesregierung nämlich tatsächlich jedes Kind gleich viel wert sein, so muss sie für einen Ausgleich zwischen einkommensschwächeren und reichen Frauen und Familien sorgen, hob die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende hervor. "Was nämlich unverzichtbare Unterstützung für die Einen ist, verwenden die Anderen für Reitstunden , Golf- oder Tennislehrer. Wo da die soziale Gerechtigkeit liegen soll, ist mir schleierhaft", unterstrich Bogath.

Es geht jedenfalls nicht an, so die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende abschließend, dass die Bundesregierung solange mit widersprüchlichen Aussagen Verwirrung stiftet, bis sie letztendlich ihre Geldgeschenke an die Millionäre durch hat, weil Tausende junge Frauen und Familien froh sind, wenigstens eine schlechte Regelung zu haben, auf die man sich aber einstellen kann. Diese Rechnung geht nicht auf !
(Schluss) nk

ÖGB, 29. August 2000
Nr. 694

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