ARBÖ: Verkehrsminister muss im Interesse der Verkehrssicherheit Sommerreiseverordnung verlängern

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ richtet nochmals den Appell an Infrastrukturminister Dipl.-Ing. Michael Schmid, die Sommerreiseverordnung - die mit 26. August 2000 ausgelaufen ist -
um weitere zwei Wochenenden zu verlängern. Der
Infrastukturminister kann nach Meinung des ARBÖ mit der Verlängerung der Sommerreiseverordnung beweisen, dass für ihn die Verkehrssicherheit höchste Priorität hat.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter: "Im wesentlichen geht es darum, dass die Verkehrsströme aus dem Urlaubsreiseverkehr und dem Transportverkehr entflechtet werden. Der ARBÖ fordert daher, dass auch am 2. und 9. September das erweiterte Lkw-Wochenendfahrverbot im Interesse der Verkehrssicherheit - beginnend ab Samstag 8.00
Uhr früh bis Sonntag 22.00 Uhr - in Kraft tritt."

Die diesjährige Sommerreiseverordnung hat sich lediglich auf neun statt bisher 12 Wochenenden erstreckt. Die Hinweise des ARBÖ, dass auch an den nicht erfassten Wochenenden am 2. und 9.
September 2000 mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen ist, wurden nicht berücksichtigt. Dem erhöhten Stau- und Unfallrisiko muss aber auch an diesen beiden Wochenenden effizient entgegengewirkt werden, denn in Bayern, Berlin, Brandenburg, Baden-Würtenberg, Schleswig-Holstein, den Niederlanden und auch in Tschechien gehen die Ferien zu Ende.

Tonnage-Regelung beim Wochenendfahrverbot überdenken

Im Zusammenhang mit der Sommerreiseverordnung 2000 wurde vom ARBÖ auch vom Infrastrukturministerium gefordert, dass die Tonnage-Regelung beim Wochenendfahrverbot überdacht wird. Es ist nicht einsichtig, dass Frächter aus Ungarn, Tschechien oder der Slowakei in Konvois mit vier Einheiten unter 7,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht Woche für Woche die West- und Südautobahn befahren und damit die Wirksamkeit des allgemeinen Wochenendfahrverbotes unterwandern.

"Die Entflechtung des Verkehrs und Erhöhung der Verkehrssicherheit sind jene Grundsätze, die zum allgemeinen Wochenendfahrverbot gemäß Straßenverkehrsordnung geführt haben. Durch eine Unterwanderung mit geringerer Tonnage, jedoch größerer Stückzahl an Lastkraftwagen, wird die Wirkung der Zielsetzung herabgemindert", gibt ARBÖ-Präsident Dr. Schachter zu bedenken.

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