Grete Laska präsentiert die erweiterten MAG ELF-Aktivitäten

Serviceangebote in den Eltern-Kind-Zentren

Wien, (OTS) Im Pressegespräch des Bürgermeisters weist Vizebürgermeisterin Grete Laska am Dienstag auf das hervorragende, vielseitige Service, das es jetzt in den Eltern-Kind-Zentren der Magistratsabteilung Elf gibt hin.

"Durch die Erweiterung der Serviceangebote in den Eltern-Kind-Zentren ist es uns gelungen, den Eltern von Kleinkindern in
den jeweiligen Zentren die beste Beratung und Hilfe für ihre Anliegen zu bieten. Direkt vor Ort finden sie alle ExpertInnen,
die Ihnen im Umgang mit ihrem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Laska.

Das bisherige an drei Eltern-Kind-Zentren angebotene tägliche Beratungs- und Betreuungsangebot für junge Eltern wird ab
September auf 7 Standorte ausgeweitet und qualitativ durch verstärkten ExpertInneneinsatz verbessert. Diese Eltern-Kind-Zentren sind Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet, an den Nachmittagen je nach Programmangebot.****

Mehr Sicherheit im Umgang mit dem Nachwuchs

Junge Eltern sind heute über Fragen rund um die Geburt mit mehr Informationen versorgt als früher, doch bleiben sie in
unserer schnelllebigen Zeit in aktuellen Fragen und schnell zu treffenden Entscheidungen allein, was sie oft auch unsicher machen kann.

Eltern wollen keine Fehler machen. Oft fehlen Ihnen aber die AnsprechpartnerInnen, mit denen sie ihre Probleme besprechen könnten und dadurch zu mehr Sicherheit gelangen würden. Hier setzen die Wiener Eltern-Kind-Zentren an.

In den Eltern-Kind-Zentren werden Gespräche mit Müttern bzw. Eltern, aber auch Gespräche mit ExpertInnen wie SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und Hebammen ermöglicht.

Die BesucherInnen treffen in den Zentren ExpertInnen für
viele Spezialgebiete vor Ort. Die Angebote in den Eltern-Kind-Zentren richten sich an alle Eltern mit Kleinkindern. Eltern erhalten fachlich fundierte Antworten auf alle offenen Fragen um Elternschaft, Erziehung, Gesundheit und Entwicklung des Kindes.

Mehr als 13.000 Besucher im ersten Halbjahr

Die Statistik beweist, wie treffsicher dieses Angebot ist. So verzeichneten die Eltern-Kind-Zentren bereits im ersten Halbjahr 13.693 Teilnahmen von Müttern, Vätern und Kindern an vielfältigen Gruppenaktivitäten bzw. Beratungsangeboten.

Darüber hinaus wurden 3.638 telefonische Beratungen durch SozialpädagogInnen durchgeführt. Besonders beliebt sind die Stillgruppen, die bereits im ersten Halbjahr von 2.208 Müttern mit 2.224 Kindern besucht wurden, und die Elterncafes, die im selben Zeitraum von 1.855 Müttern mit 2.173 Kindern aufgesucht wurden.

Von der traditionellen Mutterberatung zum modernen Eltern-Kind-Zentrum

Während in der traditionellen Mutterberatung, später in Elternberatung umbenannt, der Schwerpunkt auf der medizinischen Betreuung der Säuglinge und Kleinkinder liegt, gehen die Eltern-Kind-Zentren von einer ganzheitlichen Sicht aus. Ebenso wichtig
wie die gesundheitliche Entwicklung des Kindes sind die
persönliche Befindlichkeit der Mutter, die Beziehung zum Kind,
aber auch Fragen zu Partnerschaft, Familie und zu Sozialem und Finanziellem.

Auf manche Fragen gibt es keine Standardantworten, sondern es müssen passende, individuelle Lösungen gesucht werden. Dazu wollen die Eltern-Kind-Zentren die passenden AnsprechpartnerInnen und Räumlichkeiten bieten. Neben dem Erfahrungsaustausch der Mütter, bzw. Eltern stehen die spezialisierten ExpertInnen als
PartnerInnen zur Verfügung, die Auskünfte geben, ermutigen und Sicherheit vermitteln wollen und auch weitere Hilfsquellen erschließen.

Dass dieses Angebot den Wünschen der Eltern entspricht, ergab eine von der MAG ELF durchgeführte KundInnenbefragung. Zeigten
sich schon die BesucherInnen der Elternberatungsstellen mit 68%
sehr zufrieden, so waren es bei den Eltern-Kind-Zentren sogar 81%.Von den Befragten erklärten sich auch 53% bereit, einen weiteren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen, um dafür ein breitgefächerteres Angebot zu bekommen.

Medizinische Betreuung, psychosoziale Förderung und fachpsychologische Hilfe

In Zusammenarbeit mit der MA 15 - Gesundheitswesen werden in den Eltern-Kind-Zentren neben Impfungen und Mutter-Kind-Passuntersuchungen auch Vorsorgeaufgaben hinsichtlich Krankheiten und Behinderungen wahrgenommen und Eltern über die Vorbeugung von Pflege- und Ernährungsfehlern, Kinderunfällen, u.v.m. beraten und unterstützt. SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen stehen für alle praktischen Fragen des Alltags rund um die Geburt des Kindes zur Verfügung, helfen mit Tipps und Anregungen oder durch Gespräche. Sie informieren über weiterführende Hilfen und Auswege aus schwierigen Situationen.

FachpsychologInnen verfügen über spezielle Kenntnisse und Erfahrungen mit Kleinkindern und bieten u.a. Erziehungsberatung, kinderpsychologische Hilfe in Krisensituationen.

Infos zu allen Fragen rund um Kinder und Jugendliche: MAG ELF-Servicehotine unter Tel. 4000/80 11. (Schluss) bg

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