Auer: Steuerprivilegien - breites Betätigungsfeld für Haider und Stadler in eigenen Reihen

St. Pölten, (SPI) - "Bei der FPÖ ist nun offensichtlich ‚tarnen und täuschen‘ angesagt. Die von der angeblichen Partei des ‚kleinen Mannes‘ und ihrer Regierungsmitglieder losgetretene Belastungswelle, das ‚Drüberfahren‘ über Familien, Senioren, Klein- und Mittelverdiener sowie die unsoziale und ungerechte Budgetpolitik lassen nun so manches FP-Ablenkungsmanöver notwendig erscheinen. Die Schlossherren und -damen, die Großgrundbesitzer und Mulitimilliardäre wittern nun überall Privilegien - nur nicht bei sich selbst", kommentiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helene Auer, ein jüngstes Elaborat des freiheitlichen Landesrates Ewald Stadler.****

"Privilegien werden selbstverständlich nicht im Bereich des eigenen Einflussbereiches, sondern nur bei den anderen vermutet. Die Industriellenvereinigung, die Landwirtschaftskammern und die Wirtschaftskammer bleiben ebenso vom Nachdenken über ‚Einsparungen‘ verschont wie die eigenen Ministerien, wo sich die freiheitlichen Minister Millionenbeträge für Öffentlichkeitsarbeit und zusätzliche Mitarbeiter gesichert haben. Die Großgrundbesitzer, Gutsherren und Großbauern mit ihren Jagden und Wäldern bleiben ebenso verschont wie die Steueroasen der freiheitlichen Adelssprosse. Niemand in dieser Regierung spricht beispielsweise von der längst fälligen Abschaffung des Privilegs der Einheitswerte. Die FPÖ findet bei sich selbst also ein breites Betätigungsfeld für Privilegienabbau und Einsparungen -nur die blauen Schutzreservate werden ausgebaut, anstatt trockengelegt", so Auer abschließend.
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