AK Wien Test (2): Getränke im Handel teilweise zu teurer

Wien (AK) - Der Handel hat die Bierpreise zum Teil mehr erhöht als gestattet wäre, die Erhöhung der Getränkesteuer für Spirituosen wurde nur teilweise an die Verbraucher weitergegeben. Und Sekt wurde sogar teurer, obwohl es hier keine Steuererhöhung gab. Das zeigt eine Erhebung der AK-Konsumentenschützer in 11 Wiener Supermärkten. Auf der AK-Homepage www.akwien.at/Konsumenten finden Sie die Zusammenfassung. ****

Rückblick
Die AK-Konsumentenschützer haben auch im Handel die Getränkepreise nach dem Entfall der Getränkesteuer im März überprüft. Das Ergebnis damals: Der Handel hatte die Steuersenkungen weitgehend weitergegeben. Der Handel ging damals mit den Preisen um bis zu 10 Prozent runter.

Manchmal mehr, als zugestanden
Die AK-Konsumentenschützer haben im Juni auf Grund der neuen Getränkesteuer-Ersatzregelung die Preise für Bier, Spirituosen, Sekt und Champagner in 11 Supermärkten in Wien überprüft.

Die aktuelle AK-Erhebung im Handel im Juni zeigt:

+ Die Bierpreise wurden nach der Erhöhung der Biersteuer im Schnitt um 6,8 Prozent erhöht - teilweise war die Verteuerung zu hoch.

So ist eine Flasche Bier um bis zu 3,80 Schilling teurer geworden.

+ Spirituosen wurden durchschnittlich um 6,2 Prozent verteuert - die Erhöhung der Alkoholsteuer wurde nicht im vollen Umfang an die Konsumenten weitergegeben.

Einige Preisbeispiele: So kostet in einem Supermarkt eine Flasche Inländer Rum Mautner Markhof um bis zu 20 Schilling mehr, eine Flasche Whisky Jim Beam wurde um bis zu 34,50 Schilling, eine Flasche Baileys Irish Cream oder eine Flasche Weinbrand Bouchet VSOP um bis zu 40 Schilling teurer.

+ Sekt und Champagner wurden im Schnitt um 2 Prozent teurer, obwohl die Preise gleich bleiben hätten müssen.

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AK Wien Presse Doris Strecker

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