Zweiter Bildungsweg lebt weiter

Wien (OTS) - Die Verminderung der Bundesförderung in der Erwachsenenbildung um 15% wird keinesfalls zu einer Krise des Zweiten Bildungsweges führen. Denn es gibt in Österreich eine genügende Zahl von jahrzehntelang bewährten Bildungseinrichtungen, die niemals auch nur einen einzigen Groschen an öffentlicher Förderung erhalten haben und trotzdem Zehntausende junger und älterer Menschen mit Erfolg zur Matura, zur B-Matura, zum Hauptschulabschluss oder neuerdings auch zur Berufsreifeprüfung oder zum europäischen Computer-Führerschein geführt haben.

Was dabei aber sicher verborgen geblieben ist: Die öffentliche Hand war durch diese Teilnehmer privater Lehrgänge nicht nur nicht belastet, sondern hat schon bisher an all diesen Teilnehmern "verdient". Denn deren Schulgelder müssen ja seitens der privaten Schulen und ihrer Mitarbeiter versteuert werden und verhelfen dem Finanzminister solchermaßen zu erheblichen Mehreinnahmen (die dann eben wieder zur Subventionierung nichtprivater Einrichtungen verwendet wurden ...). Noch dazu sind jene privaten Schulen, die ihre Mitarbeiter nicht mit Werkverträgen, sondern zumeist hauptberuflich anstellen, ein nicht zu unterschätzender Arbeitgeber.

Dabei liegen die Schulgelder an privaten Bildungseinrichtungen kaum höher als an den subventionierten Schulen - und im internationalen Vergleich kostet beispielsweise der Besuch einer privaten Maturaschule nur einen Bruchteil dessen, was dafür in Deutschland oder in der Schweiz verlangt wird.

Trotzdem erklären sich die privaten Bildungseinrichtungen Österreichs mit ihren Kollegen an den subventionierten Schulen solidarisch - geht es doch um das gemeinsame Ziel, das Bildungsniveau in Österreich weiter zu heben.

Als einer der seit Jahrzehnten bestehenden österreichischen Bildungsträger erklärt sich die Maturaschule und die Europa-Akademie Dr. Roland bereit, mit allen jenen Instituten zusammenzuarbeiten, die durch die Kürzung der Förderungsmittel vor Problemen stehen. Niemand, der im kommenden Herbst persönliche Pläne für seine Weiterbildung verwirklichen möchte, wird im Regen stehen müssen.

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