Sachsenring-Tochter ZMD bereitet sich auf Boersengang vor ots Ad hoc-Service: Sachsenring Automobil. <DE0007162208>

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Die Zentrum Mikroelektronik Dresden GmbH (ZMD), an der die Sachsenring Automobiltechnik AG in Zwickau 82% der Anteile hält, plant in naher Zukunft eine Plazierung an der Frankfurter Wertpapierbörse.

Das Unternehmen, das seit Anfang 1999 zum Sachsenring Konzern gehört, ist Spezialist auf dem Gebiet von ASICs und Mixed-Signal-Produkten der Halbleiterindustrie. Der Chiphersteller bietet innovative Lösungen, die auf den individuellen Kundenwunsch zugeschnitten sind.

Das dafür notwendige Know how hat die Sachsenring Tochter in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut und erfolgreich unter Beweis gestellt - was auch anschaulich durch die beachtliche Umsatzentwicklung der letzten Monate belegt wird. Um den Kundenwünschen noch besser entsprechen zu können, hat das ZMD seine Reihen der Chip-Designer kräftig verstärkt. Allein in den USA, wo zu Jahresbeginn 5 Mitarbeiter den amerikanischen Markt bearbeiteten, zählen jetzt 35 Mitarbeiter zum Team; Tendenz steigend. So wird der Exportanteil in den USA auch von derzeit 35% auf 50% ansteigen. ZMD gehört damit zu den wenigen vergleichbaren Chip-Herstellern, die beide Märkte, sowohl Europa als auch den amerikanischen Markt gleichermaßen bedienen können.

Der Produktionsbereich in Dresden wird bis Mitte nächsten Jahres eine komplette Umstellung der Fertigungstechnologie auf eine 6-Zoll-Anlage erfahren, und damit einen deutlichen Technologie-Sprung nach vorn vollziehen. Das Investitionsvolumen umfaßt in einem ersten Schritt für das laufende Jahr über 100 Mio DM, was gleichzeitig das größte Investprogramm in der Unternehmensgeschichte der ZMD darstellt. Damit wird auch künftig bei starker Ausweitung der Umsätze eine entsprechende Produktqualität gesichert. Im Juli hatte ZMD als erstes sächsisches Unternehmen der Mikroelektronik eine Zertifizierung nach QS 9001 und VDA 6.1 erreichen können.

ZMD wird in diesem Jahr selbst für die Halbleiterindustrie eine überdurchschnittliche Umsatzsteigerung erfahren. Während im vergangenen Jahr noch rund 65 Mio DM umgesetzt wurden, wird der Bereich der Mikroelektronik im laufenden Geschäftsjahr eine Ausweitung auf rund 100 Mio DM erreichen können. Bis zum Jahr 2003 soll dieser Umsatz verdreifacht werden. Das wird einhergehen mit einem Aufbau des Mitarbeiterpotenzials im gleichen Zeitraum auf rund 700 Mitarbeiter.

Dies bietet eine sichere Grundlage für die Überlegungen zu einem Börsengang, um die ehrgeizigen Pläne auch in Zunkunft entsprechend umsetzen zu können. In einem ersten Schritt wurde dazu im Juni eine Kapitalerhöhung auf 23,1 Mio DM unter Einbeziehung der Beteiligungsgesellschaften der WGZ und IKB Bank durchgeführt. Derzeit befindet sich das Unternehmen in einer Umwandlung zur Aktiengesellschaft.

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