Neues Europahaus in Pulkau eröffnet

LH Pröll: Eine Stätte der Begegnung und des Miteinander

Die Pulkauer haben in den vergangenen 15 Monaten unter der Federführung des "Pulkauer Kreises" und dessen Obmann, Kaplan August Paterno, weder Kosten noch Mühen gescheut, den historischen Schüttkasten im Pfarrhof der Stadtgemeinde unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz zu renovieren und zu einer Jugendstätte um- und auszubauen. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der heute das neue Europahaus offiziell seiner Bestimmung übergab, ist das Gebäude vor allem ein Haus der Begegnung und des Miteinander, mit dem der wachsenden Entfremdung eine klare Absage erteilt werde. Beeindruckt zeigte sich der Landeshauptmann auch vom freiwilligen Engagement der Pulkauer, die bei diesem Projekt tausende unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet haben. Diese Freiwilligkeit finde beim Land größte Anerkennung, weil es "das zukunftsträchtigste Kapital ist, das sie aufbieten können". Zudem habe es in den Grenzregionen Niederösterreichs immer Menschen gegeben, die trotz des jahrzehntelangen Eisernen Vorhanges an die Zukunft ihrer Heimat geglaubt haben.

Im neuen Europahaus, das jahrhundertelang als Getreidekammer diente, und seit den 60er-Jahren leer stand, sind nun ein Veranstaltungssaal mit allen Nebenräumen sowie Wohn- und Schlafstätten für insgesamt 32 Jugendliche untergebracht. Ursprünglich wollte man den Schüttkasten zu einem Hotel umbauen. Von dieser Idee wurde schließlich Abstand genommen.

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