LIF-Bolena:Liberalisierung der Öffnungszeiten für mündige BürgerInnen

Mündige Wirtschaftstreibende und mündige BürgerInnen sollen Ladenöffnungszeiten selbst regulieren können; immerhin bestimmt

Wien (OTS) - der Markt die Nachfrage und nicht der Staat... =

"Die Österreicherinnen und Österreicher werden
permanent von Politikern und Meinungsträgern für unmündig erklärt," stellt die Liberale Wien-Chefin Alexandra Bolena zu den Ergebnissen der neuesten Befragung bezüglich der Ladenöffnungszeiten fest. Dabei gehe es nicht im Geringsten darum, per Gesetz einen Sonntag abzuschaffen, den es im Übrigen für etliche Berufstätige ohnedies nicht gebe, eben weil es der Berufsstand so vorsehe. "Aber es muss Ladenbesitzern endlich frei gestellt werden, wann sie ihren Geschäften nachgehen wollen und wann nicht. Ebenso muss der freie, mündige Bürger selbst entscheiden können, wann er die Öffnungszeiten der Geschäfte wahrnehmen will. Wenn es eine Familie für richtig hält, am Sonntag nicht einzukaufen, so muss sie ja nicht!" kommentiert Bolena die Debatte um die Öffnungszeiten.***

Bolena betont insbesondere, dass es nicht um einen Öffnungszwang gehe, sondern um das Ermöglichen des Aufsperrens. "So ist es auf den Einkaufstraßen in der Wiener Innenstadt nicht gestattet, den kauflustigen Touristen gegebenenfalls auch am Sonntag die Pforten zu öffnen. Umgekehrt hinterfragt niemand, dass Selbstständige, wie z.B. Architekten, deren Kunden eine Planabgabe am Montag erwarten, selbstverständlich zu jeder Tages- und Nachtzeit; und zwar auch am Wochenende arbeiten; konsequenterweise müsste man ja auch in diesem Zusammenhang auf die Idee kommen das Arbeiten zu untersagen. Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet vielmehr, warum der Architekt selbst entscheiden kann, zu welcher Zeit er arbeiten möchte, der Geschäftsbesitzer allerdings nicht", untermauert Bolena plakativ den liberalen Standpunkt.

"Und auch wenn nur 10 Prozent der Bevölkerung mit den bestehenden Bestimmungen unzufrieden sind, sollte der Staat sich nicht anmaßen, genau diese 10 Prozent einzuengen", so die liberale Wien-Chefin abschließend.

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