"profil": Molterer: "Nicht der Stil einer Koalition neu"

Landwirtschaftsminister Molterer geht davon aus, dass Busek bleibt und wendet sich gegen "mediale Zurufe" der FPÖ

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt Landwirtschaftsminister und ÖVP-Vizeparteiobmann Wilhelm Molterer Kritik am Koalitionspartner FPÖ und dessen Attacken auf Osterweiterungs-Regierungsbeauftragten Erhard Busek. Auf die Frage, ob der Eindruck stimme, dass sich die FPÖ auf Kosten eines ÖVP-Politikers profilieren wolle, meint Molterer: "Es gibt einen Diskussionswunsch von der FPÖ, das ist legitim. Ich halte nur generell sehr wenig von medialen Zurufen. Das ist nicht der Stil einer Koalition neu. So gesehen stimmt dieser Eindruck." Und Molterer auf die Frage, ob Busek auch nach dem Ministerrat kommenden Dienstag noch Regierungsbeauftragter sein werde: "Er ist Regierungsbeauftragter und wurde von der gesamten Regierung eingesetzt."

Der ÖVP-Minister fordert die Freiheitliche Partei auf, wieder zu anderen Themen zu finden. Molterer: "Diskussionen um Regierungsbeauftragte sind schmückendes Beiwerk, aber nicht das, was zählt. Wir müssen uns nun wieder auf die wesentlichen Themen wie das Budget konzentrieren."

Von den drei Weisen erwartet sich der ÖVP-Vizeparteiobmann einen positiven Bericht über Österreich. "Ich bin zuversichtlich: Der Bericht wird objektiv sein, und wir haben ja objektiv auch gute Arbeit geleistet", so Molterer im "profil"-Interview. Auch in punkto "Natur der FPÖ" hat Molterer eine klare Meinung: "Die FPÖ hat sich beträchtlich verändert. Es ist ein weiter Weg von der Opposition in die Regierungsverantwortung. Das hat sie schnell geschafft." Zu verschiedenen umstrittenen Zitaten aus der FPÖ meint Molterer: "Ich verteidige jetzt sicher nicht alles, was da gesagt wurde. Aber entscheidend ist die Arbeit der Regierung."

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