"profil": FP-Rauter: Entschädigung der Zwangsarbeiter "macht schlechte Optik"

Burgenlands FP-Klubobmann Wolfgang Rauter hat Probleme mit der Entschädigung und mit der Vermittlung der Bank-Burgenland-Affäre

Wien (OTS) - Burgenlands FP-Klubobmann Wolfgang Rauter äußert in einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" Vorbehalte gegen die Entschädigung der Zwangsarbeiter. Rauter betont: "Als Richter gefällt mir die Entschädigung der Zwangsarbeiter nicht." Denn auch bei Kapitalverbrechen trete nach dreißig Jahren Verjährung ein. Rauter:
"Ohne zwingenden Grund nach fünfzig Jahren derartige Forderungen geltend zu machen, ist vom rechtlichen Standpunkt nicht nachvollziehbar." Der Freiheitliche verweist zwar darauf, dass "das Elend dieser Leute inakzeptabel und verbrecherisch war". Andererseits müsse man den Schadenersatz "in Relation setzen mit der Leidensfähigkeit der heutigen Bevölkerung. Das macht ein bisschen eine schlechte Optik." Er, Rauter, hätte eine solche Entschädigung daher nicht unterstützt.

Zum Bank-Burgenland-Untersuchungsausschuss meint dessen Obmann Rauter, es sei relativ schwierig, die Vorwürfe gegen Landeshauptmann Karl Stix "so zu transportieren, dass es das Volk versteht". Stix könne sich als armes Opfer eines Polit-Putsches verkaufen und das sei nicht ungefährlich für die FPÖ, so Rauter. Landeshauptmann-Stellvertreter Gerhard Jellasitz bezeichnet der FP-Politiker im Zusammenhang mit der Bank-Affäre als "Luftikus". Rauter: "Man muss Jellasitz zugute halten, dass er gesagt hat: Stix ist ressortverantwortlich, ich schau mir das gar nicht an."

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