"profil": Brau-Union-Chef Büche: "Sind kein Übernahmekandidat"

"Als Unternehmen sicher attraktiv" - Keine Straffung der Konzernstruktur geplant

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, schließt Brau-Union-Chef Karl Büche eine Übernahme oder einen Verkauf der größten österreichischen Getränkekonzerns bis auf weiteres definitiv aus. Büche in einem Interview mit "profil": "Wir sind als Unternehmen mit Finanz- und steigender Ertragskraft sicher attraktiv. Ich bin überzeugt, dass wir kein Übernahmekandidat sind."

Spekulationen, wonach die in der Schwechater Holding gruppierten Eigentümerfamilien, die mittlerweile 66 Prozent der Konzernleitgesellschaft BBAG und knapp 40 Prozent der Brau-Union kontrollieren, über einen Verkauf ihrer Anteile nachdenken, weist Büche entschieden zurück: "Es besteht keine Absicht, hier etwas zu verändern. Für das Management der Gruppe ist es vielmehr eine große Erleichterung und Stärkung zu wissen, dass wir eine tiefgreifende und langfristige Strategie realisieren können. Mit dem vollen Einverständnis der Kernaktionäre."

Eine Bereinigung der umstrittenen Konzernstruktur - die Gruppe ist neben der Holding Schwechater mit der operativen Tochter BBAG und deren Brau-Union an der Börse vertreten - kommt laut Büche derzeit nicht in Frage: "Mag sein, dass unsere Konzernstruktur nicht jeden anspricht. Es gibt beispielsweise Investmentfonds, die nicht bereit sind, in die BBAG oder die Brau-Union allein zu investieren. Aber da sehe ich kein großes Problem."

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