Prinzhorn: ÖBB: Privatisierungspotential in zweistelliger Milliardenhöhe

ÖBB sollen sich von unnötigen Altlasten und nicht betriebsnotwendigem Kapital trennen

Wien, 2000-08-25 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn sieht in den vorhandenen Liegenschaften der ÖBB ein enormes Privatisierungspotential und kritisiert gleichzeitig die schleppende Verwertung derselben. ****

"Das Gelbe vom Ei kann das momentan betriebene Immobilienmanagement der ÖBB nicht sein. So haben die ÖBB in den Jahren 1994-1998 magere 1,2 Milliarden Schilling Erlöse aus der Verwertung von Grundstücken erzielt. Ein richtiger Ansatz liegt in der Verwertung von Liegenschaften. Die enormen Schulden der ÖBB könnten dadurch reduziert werden. Das wirkt sich sofort mehrfach positiv aus, da viele dieser Immobilien eine geringere Rendite abwerfen, als Zinsen für Fremdkapital aufgewendet werden müssen", so Prinzhorn.

Fraglich sei auch, so Prinzhorn, wozu die ÖBB tausende Wohnungen, Heime oder auch eine "Nostalgiebahn" ihr Eigen nennen müsse. Letztlich sei es doch wieder nur der Steuerzahler, der diese Lasten schwer zu tragen habe.

"Hier muß jahrelang ein völlig verfehltes Management betrieben worden sein. Anders ist es nicht möglich, daß man Grundstücke zunächst gesammelt und dann nichts damit getan hat, so etwa beim geplanten Großprojekt "Fernbahnhof" im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Es ist doch völlig abstrus, zuerst Liegenschaften zu horten und erst dann zu überlegen, wie man ein mögliches Projekt finanziert", so der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher.

"In Wahrheit besteht hier ein enormes Privatisierungspotential in zweistelliger Milliardenhöhe. Es ist höchste "Eisenbahn", daß sich die Österreichischen Bundesbahnen auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich auf das Befördern von Menschen und Gütern. Hier hat auch der Bund die Möglichkeit, wieder einen weiteren Beitrag zur Entlastung des Staatshaushaltes zu leisten", schloß Prinzhorn. (Schluß)

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