Zierler zu Kindesmißbrauch - alle Möglichkeiten ausschöpfen

Stärkere Einbindung der Bürgermeister wäre wesentlicher Beitrag zur Prävention

Graz, 2000- 08-25 (fpd) - FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler erneuerte heute auch aufgrund der jüngsten Vorfälle ihre Forderung, Bürgermeister stärker in den Kampf gegen Kindesmißbrauch einzubinden. ****

"Gerade im ländlichen Bereich sind die Bürgermeister aufgrund ihrer Position Informationsschnittstelle. Wenn Bürgermeister daher eine Liste der bei Ihnen ansässig einschlägig verurteilten Sexualtäter haben, sind sie in der Lage, die Informationen z.B. die bei Sprechstunden übermittelt werden, besser zu werten. Allein dadurch hätten die Bürgermeister die Möglichkeit, wichtige Präventionsarbeit leisten zu können und sich selbstverständlich unter Wahrung des Amtsgeheimnisses mit den entsprechenden Behörden z.B mit Schulpsychologen oder der Gendarmerie in Verbindung zu setzen", so Zierler.

Neben den von Zierler bereits im Rahmen einer Pressekonferenz vorgeschlagenen Maßnahmen - Ausbau des Opferschutzes, einer lückenlosen Betreuung des Opfers im Anzeigefall, einer deutlichen Anhebung der Mindeststrafen und wenn schon nicht lebenslang dann lebenslange Kontrolle, Begleitung und Beobachtung eines einschlägig vorbestraften Sexualtäters - stelle die stärkere Einbindung der Bürgermeister einen wesentlichen Schritt in Sachen Prävention dar. Auch ein Berufsverbot für vorbestrafte Sexualtäter sei für sie in pädagogischen und sozialen Bereichen unabdingbar.
"Entgegen anders lautender Meldungen gibt es zahlreiche Bürgermeister, die sich ihrem Vorschlag nicht verschließen. Schließlich muß jede Möglichkeit zum besseren Schutz der Opfer und zum Schutz potentieller Opfer ergriffen werden. Das sind wir unseren Kindern schuldig", so Zierler abschließend. (Schluß)

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