Gewerkschaft: Unglückslenker psychologisch betreuen

Langjährige Forderung endlich umsetzen

Wien (HTV/ÖGB). Auch die Unglückslenker sollen nach schweren Verkehrsunfällen psychologisch betreut werden, fordert neuerlich der Fachsekretär der Bundessektion Transport in der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV), Georg Eberl, nachdem nun bekannt geworden ist, dass sich der Unglückslenker beim tragischen Busunglück auf der A1 das Leben nehmen wollte.++++

"Unabhängig von der Schuldfrage sollen nach schweren Verkehrsunfällen mit Schwerfahrzeugen die beteiligten Lenker psychologisch betreut werden", fordert Eberl. Wie wichtig diese Betreuung nach einem posttraumatischen Belastungssyndrom ist, zeige sich neuerlich nach der doch noch verhinderten Verzweiflungstat des jungen Unglückslenkers. Eberl: "Unsere Forderung wird auch von Experten unterstützt und muss rasch umgesetzt werden".(ff)

ÖGB, 25. August 2000
Nr. 692

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