• 25.08.2000, 11:14:32
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  • OTS0106

Gewerkschaft: Unglückslenker psychologisch betreuen

Langjährige Forderung endlich umsetzen

Wien (HTV/ÖGB). Auch die Unglückslenker sollen nach schweren
Verkehrsunfällen psychologisch betreut werden, fordert neuerlich der
Fachsekretär der Bundessektion Transport in der Gewerkschaft Handel,
Transport, Verkehr (HTV), Georg Eberl, nachdem nun bekannt geworden
ist, dass sich der Unglückslenker beim tragischen Busunglück auf der
A1 das Leben nehmen wollte.++++

"Unabhängig von der Schuldfrage sollen nach schweren
Verkehrsunfällen mit Schwerfahrzeugen die beteiligten Lenker
psychologisch betreut werden", fordert Eberl. Wie wichtig diese
Betreuung nach einem posttraumatischen Belastungssyndrom ist, zeige
sich neuerlich nach der doch noch verhinderten Verzweiflungstat des
jungen Unglückslenkers. Eberl: "Unsere Forderung wird auch von
Experten unterstützt und muss rasch umgesetzt werden".(ff)

ÖGB, 25. August 2000
Nr. 692

Rückfragehinweis: ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Franz Fischill
Tel. (01) 534 44/510 DW oder 0699/1942 08 74
Fax.: (01) 533 52 93
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