Papházy: Wirtschaft soll Privatunis unterstützen

Steuerliche Absetzbarkeit von Donations gefordert!

Wien, 2000-08-25 (fpd) - Eine stärkere Einbindung der Wirtschaft in das universitäre Geschehen wäre dringend notwendig, meinte heute FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy.****

"Für mich ist die Forderung allerdings nicht damit erschöpft, daß die IV eine Plattform für eine einzige Privatuni schafft. Vielmehr sollten steuerliche Anreize für die Wirtschaft geschaffen werden, private und öffentlich-rechtliche Unis mittels "Donations" zu unterstützen", so Paphazy.

Die Wirtschaft würde von dieser positiven Rückkoppelung profitieren. Wichtig ist für Papházy in dem Zusammenhang, daß die Professoren auch Erfahrung in der Wirtschaft haben sollten. Praxis "draußen" wäre auch für Professoren an öffentlich-rechtlichen Universitäten wünschenswert.

Einig ist sich Papházy mit dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Lorenz Fritz, schon länger darin, daß auch Vertreter der Wirtschaft in den Akkreditierungsrat zur Anerkennung von Privatunis gehören. "Die geforderten Kenntnisse des Universitätswesens sind auch dort verfügbar", ist Papházy überzeugt. " Im Universitätskuratorium sitzen in bewährter Weise zur Hälfte Vertreter der Wirtschaft. Auch sollten internationale Experten mit Erfahrung in Akkreditierungsfragen dem Gremium angehören. Dies würde manche Pannen ersparen", meinte die FPÖ-Mandatarin abschließend.(Schluß)

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