Sacher: Verkehrssicherheit: Kontrollen bereinigen nicht jahrzehntelange Versäumnisse

Rasches Ausbauprogramm für das hochrangige Straßennetz

St. Pölten, (SPI) - "Vom aktiven Handeln in der Verkehrspolitik ist in Niederösterreich schon seit Jahrzehnten nichts zu bemerken, im Bund traten die verantwortlichen Straßenbauminister Schüssel, Ditz und Farnleitner auch nur als ‚Bremser‘ und ‚Gesundbeter‘ in Erscheinung. Verstärkte Kontrollen der Exekutive sind angesichts der jüngsten tragischen Ereignisse und der steigenden Unfallzahlen sicher sinnvoll und notwendig, sie beseitigen aber nicht das Grundproblem. Unsere wichtigsten Transitrouten sind dem steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen, der Osten Österreichs wird von der zunehmenden Mobilität überrollt - und die Bevölkerung und die Autofahrer zahlen die Zeche für jahrzehntelange Versäumnisse von Schüssel, Pröll & Co", so der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, in einer Stellungnahme.****

"Wir werden um das dringend notwendige Ausbauprogramm für das hochrangige Straßennetz in Ostösterreich nicht herumkommen. Wir brauchen dringend besser ausgebaute Autobahnen, wir brauchen aber auch ausgebaute Entlastungs- und Umleitungsrouten sowie ‚Bypässe‘ für besonders stark frequentierte Streckenabschnitte. Beispiele, so aus Deutschland, zeigen, dass dies auch verkehrspolitisch ein gangbarer Weg ist. Zusätzliche Fahrspuren, ja ganze Autobahnen wurden praktisch neben der alten Autobahn errichtet, ohne dass zusätzlich viel Raum verloren ging oder umständlich neue Trassen gesucht werden mussten. Auch die Anrainer könnten von diesem Ausbau profitieren, wenn parallel dazu umfassende Lärmschutzmaßnahmen getätigt oder gänzlich neue Streckenführungen - mit Untertunnelungen - gewählt werden", so Sacher weiter.

"Die Verkehrspolitik in Niederösterreich und die derzeitige fahrlässige Vorgehensweise im Bund ist nur von Zögern und Zaudern geprägt, keiner wagt den großen Wurf. Die von den NÖ Sozialdemokraten in das Gespräch gebrachte "Verkehrsanleihe" für eine Ausbauoffensive für das Straßennetz der Ostregion wäre ein derartiger Schritt, mit dem wir die Probleme binnen weniger Jahre lösen könnten. Die verantwortlichen ÖVP-Politiker schrecken sich aber vor großen Aufgaben - und machen sich damit mitverantwortlich für die dramatische Situation auf Niederösterreichs Straßen", so der SP-Klubchef.
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