VP-FUCHS fordert Netz von Notrufsäulen in Favoriten

Investitionen in die Zukunft Favoritens - Mehr Sicherheit durch ein Netz von Notrufsäulen

Wien (ÖVP-Klub) "Mehr Sicherheit und Information für alle Bezirksbewohner, Informationsangebote für die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel und die intelligente Steuerung des Verkehrsaufkommens im Bezirk. Das müssen die Zielsetzungen der Stadt Wien im neuen Jahrtausend sein", erklärt ÖVP-Gemeinderat und Favoritner Mandatar LAbg. Georg FUCHS heute bei einer Pressekonferenz. Dazu müsse man die lückenlose Vernetzung aller Stellen und Behörden, die für die Sicherheit im Bezirk verantwortlich sind, organisatorisch gewährleisten.****

In einem einzigen, sicheren Netzwerk sollen neue multimediale Dienste bei der Polizei, den Wiener Linien, der Bezirksverwaltung und allen anderen damit befassten Stellen zum Einsatz kommen. Alle Fäden sollen bei einer multimedialen Leitstelle zusammenlaufen und zu einem gewissen Teil durch intelligente Verfahrensabläufe automatisiert werden. Von dieser Leitstelle können die eingebundenen Organisationen dann Straßen und Haltestellen überwachen, Öffi-Benutzer besser und genauer informieren sowie den Verkehr steuern.

Folgende Dienste sind in diesem Multimedia-Paket integriert:

Videoüberwachung
Information und Notruferfassung
Video- und Audio-Aufzeichnungen
Langzeitarchivierung
Optische und akkustische Fahrgastinformationen

Die Notrufe an Polizei, Feuerwehr oder Rettung könnten hier also in einem System zusammen laufen, was die Effizienz und die korrekte Zuteilung an die entsprechend notwendigen Einheiten vereinfacht.

"Ein flächendeckendes Netz von Notrufsäulen in den U-Bahn und Straßenbahn-Stationen würde die Sicherheit im Bezirk erheblich verbessern", ist FUCHS überzeugt. "Derartige Modelle werden zum Teil schon in deutschen Städten von der Firma Siemens eingesetzt und beweisen nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch den Erfolg dieser Notrufsäulen." Über die Notrufsäule kann der Fahrgast entweder einen Notfall melden oder eine Information abrufen. In beiden Fällen gelangt sein Anruf in die Leitstelle, die sofort per Videokamera kontrollieren kann, um welches Problem es sich konkret handelt. Damit ist auch Mißbrauch weitgehend ausgeschlossen. Über die Leitstelle wird dann sofort die erforderliche Maßnahme gesetzt. Der Stationsbereich und die Notrufsäule im speziellen wird durchgehend von einer Videokamera überwacht, in der Leitstelle kann der Mitarbeiter bequem und vom PC aus die verschiedenen Videokameras steuern und die Bilder abrufen. Über das von der Firma Siemens entwickelte System Hicom ACCS sind alle Dienste (Audio, Video, Datenübertragung, etc.) in ein System integriert. Das bringt Einsparungen in der Installation, man erspart sich die getrennte Verlegung von Audio-, Video- und Datenleitungen.

Das gleich System drängt sich auch für andere Bereiche wie etwa die Bahnhofsinformation und -überwachung, für Hotels, Flughäfen, Banken, Schulen, Kaufhäuser, Fußgeherzonen oder dicht besiedelte Wohngebiete auf.

VP-Gemeinderat Georg FUCHS fordert nun ein Pilotprojekt in Favoriten. "Diese Art der Überwachung und Information läuft in einigen deutschen Städten schon sehr erfolgreich. Ich kann mir gut vorstellen, dieses System in einem Pilotversuch in Favoriten zu testen und bei Erfolg in ganz Wien einzusetzen." Die Installation des Systems würde das subjektive und objektive Sicherheitsgefühl im Bezirk enorm verstärken und viele Abläufe erheblich vereinfachen. "Selbst in Zeiten wie diesen ist es nicht so, daß jeder ein Handy bei sich trägt um gegebenenfalls Hilfe anzufordern oder eine Information zu erhalten. Abgesehen davon hat man wohl eher selten immer die richtigen Telefonnummern bei der Hand", so FUCHS.

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