KfV: Sommerreiseverordnung verlängern

Nach dem tragischen Lkw-Unfall auf der A1 müssen Sofortmaßnahmen greifen: Ferienreiseverordnung verlängern und strengere Geschwindigkeitskontrollen auf Ausweichrouten

Wien (OTS) - Nach dem tragischen Lkw-Unfall am Montag dieser Woche unterstützt das KfV die Forderung, die Sommerreiseverordnung - die dieses Wochenende auslaufen würde - zu verlängern. Da die Ferien in Deutschland noch bis zur zweiten Septemberwoche andauern, wird an den kommenden Wochenenden mit starkem Reiseverkehr gerechnet. Die Verordnung sollte noch auf den 2. und 9. September ausgedehnt werden. "Der tragische Unfall bei dem acht Jugendliche ihr Leben verloren haben macht deutlich, wie wichtig die Entflechtung von Reise- und Transportverkehr ist", sagt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann.

Der Anteil der Lkw-Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen ist rund dreimal so hoch wie im gesamten Straßennetz und liegt bei rund 17 Prozent. Noch dramatischer ist der Anteil an den tödlichen Unfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen: In den letzten eineinhalb Jahren (1998 und bis August 99) war bei fast jedem dritten tödlichen Unfall ein schwerer Lkw beteiligt. Das Signifikante an den Lkw-Unfällen ist die Unfallschwere: Unfälle, an denen schwere Lkw beteiligt sind, fordern überdurchschnittlich viele Menschenleben.

Das KfV verlangt verstärkte Kontrollen auf den Ausweichrouten, damit auch dort die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Vor allem der Abstand und die Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen gezielt überwacht werden.

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