10 Jahre Anästhesie und Intensivmedizin im KH Lainz

Wien, (OTS) Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Lainz (Vorstand Univ.Prof. Dr. Sylvia Schwarz)
feiert ihr 10jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Donnerstag in Anwesenheit von Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder und des stellvertretenden Generaldirektors des Wiener Krankenanstaltenverbundes, Prim. Dr. Ludwig Kaspar, eine Festveranstaltung statt.

Das ehemalige Institut für Anästhesiologie wurde vor 10 Jahren in eine moderne, flexible, auch bettenführende Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin umgewandelt. Aufgabe dieser Abteilung ist es, PatientInnen, die sich einem operativen Eingriff unterziehen müssen, von der Aufnahme bis zur Entlassung, zu betreuen.****

Insgesamt wurden im Laufe der vergangenen 10 Jahre rund 65 Millionen Schilling in bauliche Maßnahmen und neueste Technologien investiert. Durch die verbesserte Infrastruktur konnte zum
Beispiel die Zahl der Herzoperationen verdoppelt werden. Wurden im Jahr 1990 etwa 400 Eingriffe durchgeführt, waren es 1999 bereits 800 Herzoperationen im Krankenhaus Lainz. Im Bereich der Geburtshilflichen Anästhesie wurde die Zahl der regionalen Schmerzausschaltung während der Geburt deutlich gesteigert

Blutsparen durch Eigenblutreserven

In der Präanästhesieambulanz werden die PatientInnen von einem Anästhesisten und einem Kardiologen untersucht und auf die Operation vorbereitet. 1997 wurde eine Blutbank errichtet, die Möglichkeiten bietet, bei längerfristig geplanten Eingriffen, Eigenblutreserven anzulegen. Seit diesem Zeitpunkt konnten rund 2.000 Eigenblutannahmen vorgenommen werden. Durch die
Zusammenarbeit mit der Präanästhesieambulanz können auf diesem Wege fremdblutsparende Konzepte umgesetzt werden.

Für die Phase nach schwierigen Operationen stehen auf der Intensivstationen Instrumente zur Atemunterstützung, kontinuierlichen Kreislaufüberwachung und Nierenersatztherapie zur Verfügung. Rund 3.000 Personen wurden bisher intensivmedizinisch betreut.

120.000 PatientInnen in zehn Jahren

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren mehr als 120.000 Personen behandelt. Für die Betreuung der PatientInnen stehen derzeit 140 Mitarbeiter, davon 46 Ärzte, und 14 systemisierte Betten zur Verfügung. (Schluss) cb/nk

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