Pietsch: 5.400 Wehruntaugliche und ein Minister

Ärztliche Atteste offensichtlich auch untauglich

St. Pölten (SPI) - "Die Hetze auf wehruntaugliche Jungbürger ist ein weiteres Zeichen für die derzeitige menschenverachtende Politik der blauschwarzen Regierung. Wenn, so wie es in jüngsten Presseberichten verlautbart wurde, wirklich 5.400 Stellungspflichtige, die wehruntauglich gesprochen wurden, Söhne von Prominenten oder Spitzensportler sind, dann brauchen wir uns ja um Österreich keine Sorgen mehr zu machen. Denn dann ist Österreich das Land des absoluten Wohlstandes und des Spitzensportes. Wer braucht dann noch die FPÖ, als Partei des vielzitierten ‚kleinen Mannes‘?", fragt sich der Sicherheitssprecher der SPNÖ LAbg. Karl Pietsch.****

"Eine weitere Pietätlosigkeit stellt der süffisante Hinweis dar, dass man sich die Jugend ‚insgesamt gesünder‘ wünschen würde. Wenn es wirklich ‚schwarze Schafe‘ geben sollte, sollte man sich hüten, alle in einen Topf zu werfen. Denn so mancher Jungmann würde lieber seinen Präsenzdienst ableisten, als an einer Krankheit zu leiden", stellt Pietsch weiters fest.

"Wenn man schon beim ‚Groß-Reinemachen‘ ist, wie verhält es sich da bei derzeitigen Regierungsmitgliedern? Müssen marathonlaufende Minister, wie beispielsweise Minister Bartenstein den Präsenzdienst nachholen oder genügt ein ärztliches Attest über die Unabkömmlichkeit im Ministerrat? Natürlich sollten ärztliche Wehruntauglichkeitsbescheinigungen besser unter Kontrolle genommen werden, aber damit gleich eine ganze Generation zu ‚vernadern‘ - um einen derzeit häufig gebrauchten Ausdruck zu verwenden - ist ein bisschen zu wenig und zeugt nur von der polemischen Diktion der derzeitigen Politkultur", so der SPNÖ-Sicherheitssprecher abschließend.
(Schluss) sk

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI