Verzögert sich der Schlußbericht? Weiser Oreja im News-Interview: "Lassen uns unter keinerlei Zeitdruck setzen. Ich kann nicht exakt sagen, wann wir fertig sein werden."

Wien (OTS) -

  • Der Spanier besteht auf Einheitsbericht.
  • Oreja schließt erstmals Befragung Haiders nicht aus =

In einem Interview in der morgen erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins News besteht Marcelino Oreja, einer der Drei Weisen, auf einen einheitlichen Bericht. Die Drei Weisen würden sich bei ihrem nächsten Treffen nächste Woche in Heidelberg und bei der Erstellung des Berichts nicht unter Druck setzen lassen. Oreja zu News: "Wir wollen unter keinerlei Druck arbeiten - von welcher Seite auch immer." Oreja schildert im News-Interview die intensive Arbeit von Prof. Jochen Frowein, dem Finnischen Ex-Präsidenten Martti Athisaari und ihm. Oreja: "Wir hatten in den letzten Tagen sehr lange, sehr intensive Telefondiskussionen miteinander über die Art und Weise der Report-Erstellung. Immer wieder neue Gesichtspunkte. Jetzt müssen wir uns einmal untereinander abstimmen. Wir haben einen gemeinsamen Auftrag. Den werden wir so auch erfüllen." Ein einheitlicher Bericht ist Oreja ein besonderes Anliegen. Oreja: "Unser Auftrag ist es, in vollkommener dreifacher Übereinstimmung diesen Report zu erstellen. Darüber besteht keinerlei Zweifel. Bei diesem Report geht es vornehmlich nicht um den Zeitpunkt seiner Fertigkstellung, sondern um die Art und Weise, wie er qualitätsvoll erstellt werden kann. Das ist das Problem. Letzteres ist unser Hauptanliegen - daher kann ich derzeit nicht exakt sagen, wann wir tatsächlich fertig sein werden.

Eine mögliche überraschende Wendung zeichnet sich in der Frage ab, ob auch der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider von den Drei Weisen befragt werden soll. Hatte Oreja noch in der Vorwoche ausgeschlossen, dass Haider gehört werden soll, schließt er es zum gegenwärtigen Zeitpunkt des News-Interviews nicht mehr aus. Wie News recherchierte, gilt Oreja nach wie vor als Gegner einer Befragung Haiders, der deutsche Völkerrechtler Jochen Frowein allerdings als Befürworter.

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