Politik/Verkehr/Rein

LR Rein: "Kein Boykott der Rheintal-Studie durch das Land!" Interessen des Landes stehen im Vordergrund

Bregenz (VLK)- Verkehrslandesrat Manfred Rein zeigt sich
erstaunt über die Vorgangsweise von Verkehrsminister Schmid
und die Aussagen von Landesstatthalter Hubert Gorbach im Zusammenhang mit der trilateralen Verkehrsstudie für das
Rheintal. Rein: "Grenzüberschreitende Verkehrsprobleme können
nur in Kooperation mit den angrenzenden Nachbarstaaten gelöst werden. Aus diesem Grund unterstützt das Land Vorarlberg auch weiterhin die Arbeiten zur Rheintal-Studie." ****

Zur Vorgeschichte: Das Land Vorarlberg wurde bei der
Konzeption der Rheintal-Studie anfangs nicht eingebunden,
wodurch ein gewisses Misstrauen gegenüber der Studie
entstand. Vorarlberg urgierte daraufhin bei den damals
zuständigen Ministerien in Wien und wies dabei auf die vom
Land vergebene Untersuchung zum grenzüberschreitenden Verkehr
in Vorarlberg hin. Um Mehrgleisigkeiten zu vermeiden und
Synergien zu nützen wurde bereits nach Vergabe der Rheintal-
Studie im Rahmen einer Begleitgruppe die Kooperation
begonnen. Rein: "Die Interessen des Landes können nur gewahrt werden, wenn Vorarlberg aktiv Einfluss nimmt."

Für Landesrat Rein sind die Vorgangsweise von
Verkehrsminister Schmid und die Aussagen von
Landesstatthalter Gorbach unverständlich. Rein: "So geht man
mit befreundeten Staaten, mit denen eine Vereinbarung
getroffen wurde, einfach nicht um". Wie Rein betont, ist das
Land Vorarlberg auch in Zukunft an einer engen Kooperation
bei der Rheintal-Studie interessiert, gerade im Hinblick auf
die Projekte "Umfahrung Feldkirch" und "S 18", die das Land Vorarlberg in keiner Weise in Frage stellt.
(so/ug,nvl)

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