ÖBIG - Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen: Hohe Medikamentenkosten: Generika helfen sparen!

Wien (OTS) - Generika sind Nachfolgepräparate von Arzneimitteln
mit bereits abgelaufenem Patentschutz. Durch den gezielten Einsatz von Generika könnten die Krankenkassen mittelfristig jährliche Einsparungen von etwa einer Milliarde Schilling erreichen. Das sind immerhin gut fünf Prozent der Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel.

Generika im Blickpunkt einer ÖBIG-Untersuchung

Die Ermittlung der Einsparpotenziale ist eines der Ergebnisse einer ausführlichen Untersuchung des Österreichischen Bundesinstitutes für Gesundheitswesen (ÖBIG) im Auftrag des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen (BMSG).

Potenzial für Generika in Österreich

Derzeit sind in Österreich relativ wenig Generika am Markt und auch die Ärzte verordnen sie kaum. Länder wie Dänemark, Deutschland und die Niederlande, die in der ÖBIG-Untersuchung genauer unter die Lupe genommen wurden, verfolgen bereits seit längerem eine Politik der Generikaförderung. Mit Erfolg: der Kassenumsatz mit Generika beläuft sich in Dänemark auf 38 Prozent, in Deutschland auf 29 Prozent und in den Niederlanden auf 21 Prozent. Mit fünf Prozent nimmt sich der österreichische Kassenumsatz mit Generika dagegen vergleichsweise bescheiden aus.

Beitrag zur Drosselung der Arzneimittelausgaben

In Deutschland wurden laut Berechnungen von Experten aufgrund der verstärkten Verordnung von Generika jährlich rund 2,4 Milliarden DEM - das sind 7,5 Prozent der Ausgaben der Krankenversicherung - an Einsparungen bereits realisiert. Mit Hilfe von Generika könnten auch in Österreich die zweistelligen Zuwachsraten der Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel zukünftig eingebremst werden.

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Tel.: +43 1 51 561/152, Fax: 513 84 72
e-mail: misar@oebig.at
115 Seiten, 31 Tabellen,
11 Abbildung; Preis: ATS 550,-

Österreichisches Bundesinstitut für
Gesundheitswesen (ÖBIG)
Mag. Ingrid Rosian
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