Zierler: Kritik an Busek hat sachliche Gründe

Freiheitliche eben keine "Jubelerweiterer", sondern für Augenmaß

Wien, 2000-08-23 (fpd) - Erneut wies heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Kritik von Regierungsbeauftragten Busek an Jörg Haider zurück. Auch die Darstellung von ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat, die FPÖ-Kritik an Busek habe ihre Wurzeln in der Vergangenheit, verneinte Zierler definitiv.****

"Die Kritik der FPÖ an Busek hat sachliche Gründe. Wir sind eben keine "Jubelerweiterer" wie manch anderer, wir sind uns der Verantwortung gegenüber den Österreicherinnen und Österreicher in Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung bewußt und der Nachteile, die sich bei einem Vorgehen ohne Augenmaß für Österreich im Bereich Arbeitsmarkt, der Landwirtschaft, Wirtschaft, Umwelt oder Sicherheit ergeben könnten. Die Interessen Österreichs stehen im Vordergrund", so Zierler.

Vorbehalte habe es mit Sicherheit von beiden Seiten gegeben. Die Freiheitlichen aber hätten Busek einen Vertrauensvorschuß gegeben. Wenn es daher persönliche Animositäten gebe, seien diese bei Erhard Busek zu suchen, der sich speziell gegenüber Landeshauptmann Haider mehrmals im Ton vergriffen habe.

"Wir Freiheitlichen treten, unter Beachtung der Präambel und des Regierungsabkommens, für die Wahrung der Interessen Österreichs ein, das hat für uns Priorität.
Wenn Erhard Busek mit einer kritisch differenzierten Haltung gegenüber der Osterweiterung nicht leben kann, so ist es völlig unverständlich, warum er das Amt des Regierungsbeauftragten überhaupt angenommen hat", schloß Zierler. (Schluß)

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