Regierungsbeauftragter Erhard Busek im NEWS-Interview: "Ich denke nicht an Rücktritt"

- Prinzhorn verschärft im NEWS-Interview FPÖ-Gangart gegen Busek: "Busek ist ein Multi-Wiederholungstäter und als Person fragwürdiger Donaumonarchist." Vorausmeldung zu NEWS Nr. 35, 24. August 2000

Wien (OTS) - Erhard Busek, Regierungsbeauftragter für die EU-Ostererweiterung, teilt in einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS Rücktrittsforderungen der FPÖ eine klare Absage. "Ich denke nicht an Rücktritt. Ich bin Österreich verpflichtet und Europa", so Busek. Durch die Attacken der FPÖ werde er sich nicht beeinflussen lassen: "Das kommt überhaupt nicht in Frage". Zum Vorwurf von Vizekanzlerin Riess-Passer, Busek solle daran denken, dass er Beauftragter der Koalition und somit auch Beauftragter der FPÖ sei, kontert Busek: "Ich habe noch nie einen Auftrag von irgendeiner FPÖ-Seite bekommen".

Auf der anderen Seite verschärft ein weiterer FPÖ-Spitzenpolitiker die Gangart gegenüber Busek. Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn kritisiert Busek im NEWS-Interview vehement. Prinzhorn: "Busek ist ein Multiwiederholungstäter, ein als Person fragwürdiger Donaumonarchist."

Schon bei seiner Bestellung hätte Prinzhorn "den Kopf geschüttelt". Schüssel hätte gegenüber Busek, der, so Prinzhorn, "mit wachsendem Bart und schrumpfender Perspektive durch Wien marschiert" wäre, eine "menschliche Geste" gesetzt.

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