Schender: Unterrichtsfach "Wirtschaft": Vorstoß von Prinzhorn muß diskutiert werden

Ministerium verschließt sich vor Selbstverständlichkeit

Wien, 2000-08-23 (fpd) - Der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Abg. z. NR Mag. Rüdiger Schender zeigt sich über die ablehnende Haltung des Bildungsministeriums in der Frage der Einführung eines Unterrichtsfaches "Wirtschaft" sehr überrascht. "Es ist immer wichtig, daß man die Lehrpläne an Österreichs Schulen an die Erfordernisse des bevorstehenden Berufslebens anpaßt. Offenbar will man sich dieser Selbstverständlichkeit hier entziehen", so der freiheitliche Jugendobmann. ****

"Ich könnte mir sogar vorstellen, daß man in einem Fach "Wirtschaft" eine umfassende Berufsinformation integriert. Die wäre endlich notwendig, um die Schüler schon frühzeitig über die verschiedenen Berufsbilder zu informieren", so Schender.

"Die Hauptaufgabe der Schulzeit ist es ja gerade, die Kinder und Jugendlichen auf das harte Berufsleben vorzubereiten. Daher ist es wichtig, sich an den Zeichen der Zeit zu orientieren. Gerade ein Fach "Wirtschaft" ist längst überfällig geworden. Es kann und darf nicht sein, daß man ewig an alten Strukturen festhält. Lehrpläne müssen auch einmal entstaubt und neu strukturiert werden. Das sind wir den Jungen schuldig", so Schender.

Von einer Abschaffung irgendwelcher Fächer habe Prinzhorn nie gesprochen. Es gehe doch nur darum, daß, wenn man ein neues Fach einführt, die Schüler an anderer Stelle entlastet werden müßten. Dies sei sicher bei der einen oder anderen Stunde eines Nebenfaches denkbar.

"Anstelle von Attacken gegen die FPÖ sollten sich Landesschulratsvize Altersberger und Stadtschulratspräsident Scholz auf ihre Aufgabe besinnen, nämlich die Jugend von heute auf das Berufsleben von morgen vorzubereiten", schloß Schender. (Schluß)

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