Sacher: 15 Jahre Stillstand beim Ausbau des hochrangigen Straßennetzes

Straßen-Sonderausbauprogramm für Ostregion dringend gefordert

St. Pölten, (SPI) - "Einer der wenigen, dem in Sachen Straßenausbau in Niederösterreich keine parteipolitisch ‚schwarzblaue Brille‘ vorgeworfen werden kann, ist Niederösterreichs Straßenbaudirektor Hofrat Meinrad Stipek. Ließ er erst kürzlich durch seine Warnungen über die Auswirkungen der massiven Budgetkürzungen des Bundes für den Straßenausbau und die Straßenerhaltung in Niederösterreich aufhorchen, so konnte man sich auch in der ZIB 3-Diskussion vom vergangenen Montag von seiner Ehrlichkeit überzeugen. "Über ein Jahrzehnt sei bei den Autobahnen nichts geschehen", ließ Straßenbaudirektor Stipek in die Diskussion rund um den erschütternden Unfall in einem Gegenverkehrsbereich auf der A1 bei Pöchlarn wissen", kommentiert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, die Aussagen des verantwortlichen Beamten der Landesregierung.****

"Tatsächlich ist in den vergangenen Jahren in die Autobahnen in Niederösterreich nichts investiert worden, wobei dieser Zeitrahmen sogar etwas zu gering bemessen scheint. 10 Jahre und ein paar mehr haben die verantwortlichen Politiker im Bund und im Land die Hände in den Schoß gelegt, während in anderen Bundesländern das Straßennetz mit Hunderten Milliarden Schilling modernisiert und ausgebaut wurde. Im Bund ließen die ÖVP-Wirtschaftsminister Schüssel, Ditz und Farnleitner die Ostregion zur Stauzone Mitteleuropas verkommen, im Land machte Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll die letzten Jahre nur durch Streitereien und Querschüsse gegen andere Länder oder die Bundesregierung von sich reden. Kein Wunder also, dass unsere Forderungen nicht unbedingt auf offene Ohren stoßen, kein Wunder also, dass sich Pröll im Bund nicht durchsetzen kann", so Sacher weiter.

"In Niederösterreich ist für die Straßeninfrastruktur die kommenden Jahre ein Sonderausbauprogramm notwendig. Ob wir das mit einem Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll und einem FPÖ-Verkehrsminister Schmid schaffen, der bei Straße und Schiene gleichermaßen die Mittel massiv zusammenstreicht, ist zu bezweifeln. Erwin Pröll sollte sich gegenüber dem Bund endlich einmal auf die Füße stellen und es seinen Landeshauptmannkollegen in den westlichen Bundesländern gleichtun. Die haben mittlerweile das modernste hochrangige Straßennetz Mitteleuropas", so Sacher.
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