Prinzhorn: "Niemand will "Musik" an Österreichs Schulen abschaffen!"

Aber Wirtschaft und auch "Recht" sollte an Österreichs Schulen gelehrt werden

Wien, 2000-08-23 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn kann sich über die Aufregung rund um seine Forderung, ein Unterrichtsfach "Wirtschaft" an Österreichs Schulen einzuführen, nur wundern. "Offensichtlich hören manche nur das, was sie hören wollen", so Prinzhorn. ****

"Eine Abschaffung von Fächern wie "Musik" oder "Bildnerische Erziehung" kommt auch für mich nicht in Frage. Nichts anderes habe ich gesagt", so der freiheitliche Wirtschaftssprecher.

"Solange Wirtschaft kein eigenes Fach ist, besteht die Gefahr, daß es neben dem Fach Geografie nur ein unbedeutendes "Anhängsel" ist. Außerdem wird es nicht von Fachleuten, sondern von Geografieprofessoren gelehrt, die, ohne ihre Qualifikation in Frage stellen zu wollen, mit Sicherheit nicht die notwendigen Impulse bringen können, da diese eben nicht die notwendige umfassende Ausbildung haben. Hingegen sind Wirtschaftspädagogen gut vorstellbar. Faktum ist jedenfalls, daß Hauptschulabsolventen, aber auch so mancher AHS-Absolvent nicht in der Lage ist, einen Zahlungsverkehr selbständig durchzuführen oder auch nur über Grundzüge des Vertragsrechtes Bescheid weiß", so Prinzhorn.

"Hier kann sich dann der eine oder andere in Zukunft auch unnötige Beratungen ersparen. Und das ist gut so, denn erst Wissen befreit von der Vormundschaft von Gewerkschaft und AK", so der Wirtschaftssprecher.

"Ich kann mir deshalb auch gut vorstellen, daß man nicht nur Wirtschaft, sondern auch Grundzüge des österreichischen Rechts in den Schulen lehrt", so Prinzhorn weiter.

Faktum sei weiters, daß sich Stundenpläne nicht nach vorhandenen Lehrern zu orientieren haben, sondern Lehrer entsprechend eines gut strukturierten Lehrplanes eingesetzt werden müßten. Die Sorge des Herrn Landesschulratsvizepräsidenten Altersberger, was etwa mit Musiklehrern, deren Stunden gekürzt würden, zu geschehen hat, sei also völlig abstrus. Hier zeige sich der Gipfel eines völlig unzeitgemäßen und verstaubten Denkens. Schulen hätten den Erfordernissen der Gegenwart zu entsprechen. So sei dies in jeder anderen Berufssparte auch. Dementsprechend würde ein Fach "Wirtschaft und Recht" den Schularbeitsmarkt beleben und nicht verkleinern.

Enttäuschend sei, daß gerade einem Herrn Stadtschulratsspräsident Scholz nichts besseres einfiele, als unnötige Verbalrundumschläge zu tätigen. Es gehe um die Jugend und die habe sich mehr verdient, als einen sprücheklopfenden "Oberlehrer", schloß Prinzhorn. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC