Konjunkturklima: Vorwiegend heiter

Arbeitsplatzsorgen nehmen stark ab

Wien (PWK712) - Der konjunkturelle Aufschwung prägt die optimistische wirtschaftliche Erwartungslage der Österreicher. Laut einer vom Fessel-GfK Institut für Marktforschung im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich repräsentativ erhobenen Umfrage über das wirtschaftliche Klima (bundesweit: 1.500 Befragte) glauben 37 Prozent an eine Verbesserung, 35 Prozent an ein Gleichbleiben und 24 Prozent an eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung. Im Herbst 1999 wollten nur 23 Prozent der Befragten an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich glauben.

12 Prozent der 1.500 Befragten konstatieren eine Verbesserung, 64 Prozent ein Gleichbleiben und 22 Prozent eine Verschlechterung ihrer finanziellen Leistungskraft. Ein Drittel der Befragten meint, dass der Zeitpunkt für größere Anschaffung (Möbel, elektronische Geräte, Auto) günstig sei, ein Fünftel hält dagegen die aktuelle Lage für eher ungünstig größere Anschaffungen vorzunehmen.

Von allen wirtschaftspolitischen Bereichen hinterläßt die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den stärksten Eindruck bei den Österreichern. 31 Prozent glauben an einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (Herbst 1999: 23 Prozent), 39 Prozent (Herbst: 34 Prozent) sind der Meinung, dass die Arbeitslosigkeit gleich bleiben wird und nur mehr 26 Prozent (Herbst 1999: 40 Prozent) glauben an eine Zunahme der Arbeitslosigkeit. Dies ist im Zehn-Jahres-Trend der niedrigste Anteil jener, die mit wachsender Arbeitslosigkeit rechnen.

Die Sozialpartner werden weiterhin am häufigsten genannt, wenn es um die besten wirtschaftspolitischen Vorschläge, Pläne und Konzepte geht; nunmehr sind es 21 Prozent (Herbst 1999: 27 Prozent). Die Regierung erreicht derzeit eine Zustimmung für ihre Problemlösungskompetenz von 14 Prozent gegenüber acht Prozent im Herbst 1999. Das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Kompetenz in die ÖVP ist von 16 auf 19 Prozent gestiegen, während dieses Vertrauen in die FPÖ von 15 auf 12 Prozent und in die SPÖ von 18 auf 10 Prozent gesunken ist. (EH)

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