Schöggl fordert grundlegende EDV-Ausbildung an den Schulen

"Forcierung der Ausbildung im Bereich IT auf breiter Basis dringend nötig"

Wien, 2000-08-23 (fpd) - Der freiheitliche Forschungs- und Technologiesprecher Abg. DI Leopold Schöggl sprach sich heute für eine verstärkte Förderung der Ausbildungsmaßnahmen im Bereich der Informationstechnologien aus.****

Der nun auftretende Mangel von Fachkräften im Informations- und Technologiebereich zeichne sich bereits seit einigen Jahren ab. Die bisherigen Regierungen hätten diesem Bedarf der Wirtschaft jedoch nicht Rechnung getragen, so Schöggl.

Nach den Vorstellungen Schöggls sollte in einer ersten Stufe das Potential der computerbegeisterten Jugend und jener Personen, die in diesen Bereichen arbeiten wollen, erhoben und mit dem Bedarf der Wirtschaft verglichen werden. Schöggl schlug in diesem Zusammenhang vor, daß beispielsweise neue Schwerpunkte im Bereich der Informationstechnologien in den musisch-pädagogischen Gymnasien gesetzt werden sollten. "Eine grundlegende Ausbildung in der EDV und den Basisabläufen der IT sollte als Ausbildungsprinzip in allen Schulen verankert werden", meinte Schöggl.

Die Schule solle eine Basisausbildung vergleichbar dem europäischen "Computerführerschein" anbieten, die in einigen Schultypen bis hin zur Ausbildung als Systemadministrator geführt werden könne. Darüber hinausgehende Spezialausbildungen, beispielsweise zum Netzwerkadministrator, sollten modular darauf aufbauen. Die Lehrerschaft sei aufgerufen, für ein technologie- und wissenschaftsfreundliches Klima zu sorgen. Die Schulungs- und Bildungsmaßnahmen im Bereich der Inormationstechnologien müßten raschest durchgeführt werden, damit Österreich nicht weiter ins "technologische Abseits" gerät, betonte Schöggl.

"Einer befristeten Arbeitsgenehmigung für ausländische Fachkräfte stehe ich grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber, zuerst muß aber das österreichische Potential entsprechend erschlossen und ausgeschöpft werden," schloß Schöggl.
(Schluß)

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