Dreharbeiten zur ORF-Historienverfilmung beendet

TV-Zweiteiler "Sophie - Sissis kleine Schwester" Ende 2000 im ORF zu sehen

Wien (OTS) - Eine weite Reise beendete das Filmteam der ORF-Co-Produktion "Sophie - Sissis kleine Schwester" gestern, am Dienstag, dem 22. August 2000. Nach rund vierzehnwöchiger Drehzeit an Schauplätzen in Österreich, Deutschland und Frankreich fiel unter der Regie von Matthias Tiefenbacher die letzte Filmklappe zu dieser zweiteiligen deutsch-österreichisch-französischen Historienverfilmung, die sich mit dem bewegten Leben der bayerischen Prinzessin Sophie von Wittelsbach, der jüngsten Schwester der legendären österreichischen Kaiserin Elisabeth befaßt, und bereits Ende des Jahres auf dem ORF-Programm stehen wird.
"Eine historische Frauenfigur, die immer im Schatten der berühmten Schwester stand, eine dramatische, unstandesgemäße Liebesgeschichte und eine wunderbare Besetzung zeichnen diese Co-Produktion von ORF, RTL und TF 1 aus", so ORF-Programmintendantin Kathrin Zechner zu dieser Filmproduktion der ORF-Unterhaltung. "Neben Valerie Koch als Sophie wird einer der derzeit gefragtesten Schauspieler Österreichs, Fritz Karl, in der Rolle des verhaßten Ehemanns Ferdinand zu sehen sein. Neben Bayern und Frankreich wurde auch zur Hälfte in Österreich gedreht, und auch für die Herstellung zeichnet eine österreichische Produktionsfirma verantwortlich - mit einem Wort, eine gelungene Co-Produktion mit gewichtigem Österreich-Anteil vor und hinter der Kamera. Wir planen, ’Sophie - Sissis kleine Schwester’ noch heuer auszustrahlen", kündigt Zechner an.
Voraussichtlicher Sendetermin ist Dezember 2000.

Vom Waldviertel nach Burgund
Begonnen hatten die Dreharbeiten Mitte Mai im nördlichen Waldviertel, in und um Schloß Weinern, das als bayerisches Schloß Possenhofen fungierte. Weiter ging die Reise nach Neunkirchen, wo auf einem alten Fabriksgelände die spektakulären Schlußszenen gefilmt wurden. Danach zog die Crew nach Wien, das als bayerische Landeshauptstadt fungierte, weiters nach Oberbayern und zuletzt ins französische Burgund, wo ein großer Abschnitt des Films gedreht wurde. Rund 35 Kilometer nordwestlich von Dijon wurden in den Orten Semur aux Ois, Flavigny sur Ozerain und Thenissey die französischen Teile des Films - so zum Beispiel Sophies Leben mit dem verhaßten Ehemann Herzog Ferdinand d’Alencon - auf Zelluloid gebannt.

Filmdebüt für Valerie Koch
Im Mittelpunkt von "Sophie - Sissis kleine Schwester" stehen die schicksalshafte und unstandesgemäße Liebe der Prinzessin zu dem bürgerlichen Fotografen Edgar Hanfstaengl sowie die grauenhafte Ehe mit Ferdinand Duc d’Alencon. In den Rollen des Filmliebespaares werden Valerie Koch und Steffen Groth zu sehen sein. Für die Jungschauspieler, die übrigens beide die Berliner Ernst-Busch-Schauspielschule besuchten - Valerie Koch steht kurz vor ihrer Diplomarbeit -, ist die zweiteilige Historienverfilmung der erste große Hauptrolleneinsatz, für Valerie Koch überhaupt das Filmdebüt.
Neben Valerie Koch und Steffen Groth stehen unter anderem zahlreiche österreichische Darsteller in bedeutenden Rollen vor der Kamera, so zum Beispiel Miguel Herz-Kestranek als Sophies Vater Herzog Max, Fritz Karl als Ehemann Ferdinand und Franz Buchrieser als Edgars Vater. Weiters spielen Daniela Ziegler als Sophies Mutter Ludovika, Tonio Arango als König Ludwig von Bayern, Heinrich Schafmeister als dessen Sekretär, George Claisse als Herzog von Nemours u. v. a. Das Drehbuch zu "Sophie - Sissis kleine Schwester" verfaßte Nathalie Scharf.

"Sophie - Sissis kleine Schwester" ist eine Co-Produktion von Bavaria und Satel, in Zusammenarbeit mit RTL, ORF und TF 1, gefördert u. a. vom Land Niederösterreich und FFF Bayern.

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